Artemisia biennis WILLD.

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Hohla, M. & Schröck, C., 2007, Beiträge zur Flora von Österreich, II, Linzer biologische Beiträge 39 (1), pp. 155-292: 162

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5407540

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.5476804

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/03A687C0-FFE8-FFC1-C2EE-FF08FCD1FD97

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Valdenar

scientific name

Artemisia biennis WILLD.
status

 

Artemisia biennis WILLD.  

Salzburg: Pongau, Gasteinertal, Bad Hofgastein, Hundsdorf, Ruderalfläche, ca. 860m, 8844/2, 10.10.2005, leg./det. OS & F. Gruber, Herbarium OS/LI und Herbarium F. Gruber.

Neu für Österreich. Artemisia biennis   stammt ursprünglich aus Nordasien und Nordamerika und tritt gemäss ERHARDT et al. (2000) v.a. in Nordeuropa naturalisiert auf. Aber auch in Mitteleuropa wurde sie bereits registriert, wie LAUBER & WAGNER (1998) bzw. GASSMANN & WEBER (2006) für die Schweiz, HAEUPLER & MUER (2000) für Deutschland und PYŠEK et al. (2002) für Tschechien belegen. In Österreich waren jedoch noch keine Vorkommen bekannt (vgl. WALTER et al. 2002). Umso interessanter war daher der Nachweis von F. Gruber, der Artemisia biennis   in schätzungsweise 30 Individuen auf einer frischen Ruderalfläche in Bad Hofgastein entdecken konnte ( Abb. 1 View Abb ). Wie die Pflanze an diesen Wuchsort gelang, ist unklar, obgleich eine Einschleppung mit Fahrzeugen nicht unwahrscheinlich ist. Der Bestand war kurz nach der Entdeckung bereits wieder erloschen, zumal die betreffende Ruderalflur verbaut wurde.