Hebrus judithae, Zettel, 2006
publication ID |
https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5432718 |
DOI |
https://doi.org/10.5281/zenodo.5488396 |
persistent identifier |
https://treatment.plazi.org/id/394CDE48-3E32-FF85-FF59-FAA9A7D38992 |
treatment provided by |
Valdenar |
scientific name |
Hebrus judithae |
status |
sp. nov. |
Hebrus judithae View in CoL sp.n. (Abb. 15-18)
T y p e n m a t e r i a l: Holotypus (makropteres Männchen ): " PHILIPPINEN: Mindanao\ Bukidnon Pr., Malaybalay\ Kaamulan Site, 650m, 6.-7.\ 11.199 6, leg. H. Zettel (90c)" ( UPLB) ; Paratypen (alle makropter): 633, 6♀♀ mit gleicher Etikettierung ( NHMW, UPLB) ; 13, 2♀♀ " PHILIPPINEN: Mindanao \ Bukidnon Pr., Malaybalay \ Kaamulan Site , 650m, 12.\ 11.199 6, leg. H. Zettel (90e)" ( NHMW) ; 13 " Philippinen: Mindanao \ Bukidnon Prov., Malaybalay \ Kaamulan Site , 650 m \ 15-16.1997, lg. Zettel (130)" ( CZW) .
B e s c h r e i b u n g: Körperlänge: 1,7-1,9 mm (33; Holotypus: 1,8 mm), 1,8- 1,9 mm (♀♀); Pronotumbreite 0,74-0,81 mm (33; Holotypus: 0,79 mm), 0,79-0,82 mm (♀♀); Gestalt robust.
Färbung: schwarz, bei den hellsten Exemplaren Kopf oberseits und vordere Bereiche des Pronotum seitlich bis zu den Humeri rotbraun, hintere Bereiche des Pronotum, Mesoscutellum und metanotale Erhebung mittelbraun; bei den dunkelsten Exemplaren diese Teile schwarzbraun bis schwarz, nur Kopfseiten und Humeri unterseits heller; Kopfunterseite gelb; Endocorium mit grossem, weissem, hinten abgerundetem Fleck; Exocorium braun, nur basal undeutlich weisslich; Membran schwärzlich, mit drei bis vier weisslichen Flecken, der vordere undeutlich oder fehlend, die anderen drei deutlich und meist ziemlich gross; alle Antennenglieder mehr oder weniger gebräunt, 1. und 2. jedoch nur distal, sonst gelb; Beine gelb, Apices der Femora, Basen und Apices der Tibien sowie Apices der 2. Tarsomeren mehr oder weniger stark bräunlich.
Behaarung: Kopf (Abb. 16), Pronotum, Mesoscutellum und metanotale Erhebung mit winzigen, weisslich grauen und blaugrünen Schüppchen (diese unterschiedlich zahlreich) und mit ziemlich kurzen, etwas nach hinten gebogenen, abstehenden, braunen Haaren; Corium mit längerer, völlig anliegender Behaarung, diese basal weiss, distal goldgelb glänzend, ohne abstehende Haare; Unterseite des Abdomens kurz, anliegend, weisslich behaart.
Strukturmerkmale: KL/KB = 1,3; AB = 49; AT/KB = 82; AI = 0,55; PB/KB = 1,85; PB/PL = 1,95; MM/PL = 0,6; AL/PL = 2,0; MT/PB = 77; Kopf ziemlich kurz, Seiten vom Vorderrand der mittelgrossen Augen zu den stark vorspringenden Antennaltuberkeln gerade divergierend, Praeokulartuberkel fehlend (Abb. 15); Ocellen vorhanden; Anteclypeus ohne Anschwellung; Buccula hoch, mit zwei runden Eindrücken, Fortsatz lang, schlank, dorsad gebogen und zugespitzt (Abb. 16); relative Länge der Antennenglieder (2. Glied = 0,16 mm) wie 1,1: 1: 1,7: 2,6; Pronotum mit vorne tiefer, hinten stark verflachter Mittelfurche, mit tiefen Gruben hinter dem Vorderrand und um die Humeri, sonst mit verflachten Gruben; metanotale Erhebung nach hinten wenig ansteigend, hinten zwischen zwei kräftigen Zähnchen mit kleinem, rundem Ausschnitt (Abb. 17); makropter, Vorderflügel beider Geschlechter den Hinterrand des Abdomens erreichend oder knapp kürzer; relative Längen der Beinglieder (Metatibia = 0,62 mm): Profemur 71, Protibia 73, Protarsus 30, Mesofemur 71, Mesotibia 73, Mesotarsus 25, Metafemur 90, Metatibia 100, Metatarsus 31; Beine kurz; Pro- und Mesotibia apikal mit dicht borstenbesetztem Feld; Pro- und Mesofemora des 3 kaum merklich verdickt; Metatibia des 3 gerade; Abdomen in Dorsalansicht vorne mit ganz schwach eingebuchteten Seiten, hinten gleichmässig eiförmig verrundet; Hinterrand des 7. Tergits beim 3 ganz schwach konkav, beim ♀ konvex.
Genitalia des Männchens (Abb. 18): Pygophor oval, lateral ohne auffällige Behaarung; Proctiger den Hinterrand des Pygophor etwas überragend, unscheinbar behaart; Paramere mässig lang, knapp kürzer als der Proctiger, diesen nur sehr wenig überragend, in Seitenansicht gerade, in Aufsicht gleichmässig nach innen gekrümmt, distaler Abschnitt aussen kurz behaart, Apex mit ca. vier sehr langen, dicht beisammen stehenden Borsten. – Weibchen: ohne besondere Kennzeichen.
U n t e r s c h e i d u n g: Hebrus judithae sp.n. hat relativ kurze Parameren, der zahnartige dorsale Fortsatz liegt nahe der Längsmitte (Abb. 18). In diesem Merkmal sowie im Fehlen abstehender Haare am Corium ist H. judithae sp.n. dem von Luzon beschriebenen H. harrisi PORTER 1959 ähnlich, dessen Genitalstrukturen jedoch nur von Abbildungen bekannt sind. Von dieser Art ist H. judithae sp.n. äusserlich durch stark vorspringende Antennaltuberkel gut unterscheidbar (vgl. Abb. 8 und 15). Ein ungewöhnliches Merkmal von H. judithae sp.n. ist, dass der Mesotarsus deutlich kürzer als der Protarsus ist.
E t y m o l o g i e: Frau Judith C. Abutal (Malaybalay) freundschaftlich gewidmet.
V e r b r e i t u n g: Philippinen:Mindanao.
L e b e n s w e i s e: Diese Art ist nur von den Ufern dreier sehr kleiner bis mittelgrosser Bäche (Breite durchschnittlich jeweils ca. 0,5, 1 und 6 m) bekannt, die durch eine Aufforstung am Rande der Stadt Malaybalay fliessen.
No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.