Teucrium montanum L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Labiatae, Birkhaeuser Verlag : 95

publication ID

https://doi.org/10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/F0A6BAC2-D1D0-FEEC-A667-823EEDE2D452

treatment provided by

Donat (2022-03-08 18:00:21, last updated by Valdenar 2022-11-23 13:04:35)

scientific name

Teucrium montanum L.
status

 

Teucrium montanum L.

Berg-Gamander

Ausdauernd, mit im untern Teil verholzten, niederliegenden, bis 20 cm langen, verzweigten, kurz und kraus behaarten Stengeln, aromatisch riechend. Blätter schmal lanzettlich, 0,5-2 cm lang und 0,2-0,5 cm breit, ganzrandig, mit nach unten eingerolltem Rand, immergrün, lederig, oberseits zerstreut, unterseits dicht und weißfilzig behaart (Haare kraus, 0,1-0,3 mm lang). Blüten am Ende der Zweige in wenigen, dicht (kopfig) übereinanderstehenden, 2-6 blütigen, quirlähnlichen Teilblütenständen. Blütenstiel bedeutend kürzer als der Kelch. Kelch 6-9 mm lang, fast regelmäßig 5 zähnig, zerstreut und kurz behaart; Zähne 3eckig, kurz begrannt. Krone 0,8-1,3 cm lang, gelblich. Teilfrüchte 1,5-2 mm lang und 0,8-1,2 mm dick, grubig. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 16: Material aus Südfrankreich (Caussols) (Guinochet und Logeois 1962). 2n = 26 Material aus den Alpes Maritimes und den Pyrenäen ( Küpfer 1969), aus dem Dep. Jura (Parreaux 1971). 2n = 30: Material aus Ungarn (Baksay 1956), aus Jugoslawien (Nilsson und Lassen 1971).

Standort. Kollin, montan und subalpin, sehr selten alpin. Trockene, kalkhaltige, steinige Böden in wärmeren Lagen. Fels- und Felsschuttvegetation, Trockenwiesen.

Verbreitung. Südeuropäische Pflanze: Nordwärts vereinzelt bis Südbelgien, Hessen, Saalegebiet und Südmähren; ostwärts bis zur Krim. In nahe verwandten Arten auch im Kaukasus und in Kleinasien. - Im Gebiet: Savoyen, Gegend von Belfort, Oberrheinische Tiefebene, Hegau, Alpen und Jura (ziemlich verbreitet, nicht häufig); im Mittelland zerstreut und selten, im Schwarzwald und in den Vogesen nicht vorhanden.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Lamiales

Family

Lamiaceae

Genus

Teucrium