Thlaspi montanum L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Cruciferae, Birkhaeuser Verlag : 143

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/E2730E75-EF85-CCB1-FAA8-956522792828

treatment provided by

Donat

scientific name

Thlaspi montanum L.
status

 

Artengruppe des Thlaspi montanum L.

Berg-Täschelkraut

2 jährig bis ausdauernd. Blühende Stengel aufrecht, einfach, kahl. Blätter bis 4 cm lang, ganzrandig oder etwas gezähnt, die grundständigen in einer Rosette, rundlich bis oval, gestielt, die stengelständigen sitzend und den Stengel mit spitzen oder stumpfen Zipfeln umfassend, kahl. Blütenstände nach der Blüte deutlich verlängert. Kelchblätter 1,8-3 mm lang, kahl. Kronblätter 1,8-8 mm lang, weiß, seltener rosa. Fruchtstiele kahl, ± waagrecht abstehend, ½ -1⅓ so lang wie die Früchte. Früchte (ohne Griffel) 5-9 mm lang, 1-2mal so lang wie breit, am Grunde keilförmig verschmälert, vorn meist mit flügelförmigem Rand und beim Griffel ausgerandet, beckenförmig. Griffel 0,4-3 mm lang. Samen 1,3-2,2 mm lang, ± glatt.

Die Artengruppe des Th. montanum umfaßt viele nahe verwandte Arten mit eurasiatisch-nordamerikanischer Verbreitung. Die Gliederung der Artengruppe ist schwierig und umstritten. Nach Riley (1956) werden in der Natur 95% der Blüten selbstbestäubt, so daß reine Linien entstehen. Dies erklärt die zahlreichen, oft sehr lokalen Sippen, die besonders von Jordan (1864) eingehend beschrieben wurden.

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