Lonicera Caprifolium L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Caprifoliaceae, Birkhaeuser Verlag : 320

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/C788277E-3AE7-297E-AA8F-F42177D59A3F

treatment provided by

Donat

scientific name

Lonicera Caprifolium L.
status

 

Lonicera Caprifolium L.

Echtes Geißblatt

Liane, bis 5 m hoch. Blätter sommergrün, die obersten Blattpaare am Grunde breit miteinander verwachsen, vom Stengel durchwachsen (im Gebiet nur bei dieser Art und L. etnisca Nr. 9 so!), die nach unten folgenden sitzend oder kurz gestielt; alle oval (gelegentlich mit kleiner, aufgesetzter Spitze), 3-6 cm lang, 0,8-2mal so lang wie breit, oberseits dunkelgrün, unterseits blaugrün, meist kahl. Blüten zu 3 beisammen, sitzend, in Blattachseln oder endständig auf dem obersten Blattpaar. Kelch mit meist nur undeutlich welligem Rand. Krone 4-5 cm lang, weiß bis gelb, oft rötlich überlaufen, gelegentlich außerseits zerstreut Stieldrüsen vorhanden. Früchte leuchtend rot, nicht verwachsen. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Siehe unter Gattung.

Standort. Kollin. Frische, meist kalkhaltige Böden in warmen Lagen. Eichenmischwälder, Hecken.

Verbreitung. Ursprünglich südosteuropäische Pflanze: Donaubecken, Kaukasus; in Europa in weiten Gebieten verwilderte und eingebürgerte Zierpflanze. - Im Gebiet: Bodensee, den Rhein abwärts bis Rüdlingen, Oberrheinische Tiefebene, südliches Tessin, häufige, auch sonst gelegentlich verwilderte Gartenpflanze. Die Angaben aus dem Wallis beruhen wahrscheinlich auf Verwechslungen mit L. etrusca (Nr. 9).

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