Leersia oryzoides (L.) Swartz

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 279

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/BC3B9AEC-E7EE-C6F9-C24F-3A405872EE1F

treatment provided by

Donat

scientific name

Leersia oryzoides (L.) Swartz
status

 

Leersia oryzoides (L.) Swartz ( Oryza oryzoides [L.] Brand

O. clandestina [Weber] A.Br.), Wilder Reis

0,5-1,5 m hoch; lange, dünne, unterirdische Ausläufer treibend. Stengel am Grunde oft niederliegend und bogig aufsteigend, nur an den Knoten behaart, oft ästig und mehrere Blütenstände tragend. Blätter groß, bis 20 cm lang und bis 1 cm breit, sehr rauh; gelbgrün. Blatthäutchen ca. 1 mm lang, breit abgerundet. Rispe bis 20 cm lang, weit ausladend; Rispenäste dünn, hin und her gebogen. Ährchen ca. 5 mm lang und 2 mm breit. Rispe bleibt oft in den Blattscheiden eingeschlossen oder ragt nur wenig heraus, die Befruchtung ist an diesen Rispen kleistogam. - Blüte: Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 48: Material aus den Südstaaten der USA (Brown 1948), aus Japan (Tateoka 1954).

Standort. Kollin, seltener montan. Meist kalkfreie, stehende oder langsam fließende, warme, oft nährstoffreiche Gewässer über schlammigem Grund. Gräben, Tümpel, Schlenken in Hochmooren, Torfstiche.

Verbreitung. Eurasiatisch-nordamerikanische Pflanze: In Europa Nordgrenze durch Südengland, Südskandinavien, Baltikum, ostwärts bis in den Ural; Südgrenze durch Pyrenäen, Korsika, Mittelitalien, Nordgriechen- land, Kleinasien; isoliert im Pamirgebiet und in Ostasien (Japan, chinesische Küstengebiete); in Nordamerika vom südlichen Kanada südwärts bis Kalifornien und Florida. Verbreitungskarte von Hultén (1958). - Im Gebiet verbreitet, aber selten.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Liliopsida

Order

Poales

Family

Poaceae

Genus

Leersia