Ophrys fuciflora (Crantz) Sw.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 603

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/B7D02DF1-E604-FEF0-E0D4-3ED6DC2BF08B

treatment provided by

Donat

scientific name

Ophrys fuciflora (Crantz) Sw.
status

 

Ophrys fuciflora (Crantz) Sw. View in CoL View at ENA

( O. Arachnites [Scop.] Lam.)

Hummel-Ragwurz

Blütenstand 1-10 blütig. Blüten: Äußere 3 Perigonblätter oval, 10-15 mm lang, mit der größten Breite (5-7 mm) im untersten Drittel, rosa bis weiß, mit grünem Mittelnerv, selten ganz grün; die 2 seitlichen innern Perigonblätter ⅓- ½ so lang wie die äußern, lanzettlich, rosa bis weiß; Lippe wenig länger (1-3 mm) als die äuβern Perigonblätter, nicht geteilt, meist wenig breiter als lang, rundlich, halbkugelig nach vorn gewölbt, unten (an der Spitze) mit kleinem aufwärts oder vorwärts gebogenem, groβem, gelbgrünem, lappenförmigem Anhängsel ( Anhängsel etwa doppelt so breit als lang), braun, mit meist gelben Linien und Flecken, samtig, am Grunde mit 2 kleinen, kegelförmigen Höckern (diese nicht immer deutlich). - Blüte: Früher Sommer.

Zytologische Angaben: 2n = 36: Material vom Irchel ( Zürich) und von Ziegelbrücke (Linthebene) (Heusser 1938).

Standort. Kollin, selten montan. Trockene, kalkhaltige, lockere, humose, lehmige Böden oder Lößböden. Trokkene Wiesen, die extensiv beweidet oder nur 1 mal je Jahr gemäht werden: Trespen-Halbtrockenwiesen, besonders im Mesobrometum collinum Scherrer 1925 .

Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Nordgrenze durch Südengland, Nord- und Mitteldeutschland, Wiener Becken, Plattensee, südliches Siebenbürgen; Küsten von Kleinasien, ostwärts bis Syrien und Trapezunt; in Nordafrika aus Libyen angegeben. Verbreitungskarte von Meusel (1964). - Im Gebiet verbreitet, aber selten.

Bemerkungen. O. exaltata Ten. ( O. aranifera var. ambigua Grenier ) soll sich durch Seitennerven in den äußern Perigonblättern, eine nach dem Grunde deutlich verschmälerte, oft 3teilige Lippe und eine kürzere Säule von O. fuciflora unterscheiden. Es ist zu prüfen, ob diese kleinen Abweichungen nicht in der Variationsbreite von O. fuciflora liegen. Verbreitung von O. exaltata : Mittel- und Süditalien, Sizilien, Korsika, Elba, Provence, südwestlicher Jura bis Dôle.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Liliopsida

Order

Asparagales

Family

Orchidaceae

Genus

Ophrys

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