Stenus kovaci, Puthz, 2013

Puthz, V., 2013, Übersicht über die orientalischen Arten der Gattung Stenus LATREILLE 1797 (Coleoptera, Staphylinidae) 330. Beitrag zur Kenntnis der Steninen, Linzer biologische Beiträge 45 (2), pp. 1279-1470 : 1376-1377

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5300922

DOI

https://doi.org/10.5281/zenodo.5308211

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/A92887EE-FFCC-704C-FF72-FB47585474A9

treatment provided by

Marcus

scientific name

Stenus kovaci
status

sp. nov.

Stenus kovaci View in CoL nov.sp. ( Abb. 276 View Abb )

Material: Holotypus () und 4, 3 - Paratypen: Thailand: Mae Hong Son Prov., near Sopong, felsiges Bachbett , 4.IV.2001, D. Kovac.- HT und PTT im SMF, 2 PTT in cP.

Beschreibung: Tiefschwarz, Elytren mit einer kleinen rötlichgelben Makel, matt, sehr grob und sehr dicht, am Vorderkörper rugos punktiert; Beborstung kurz, kaum auffällig. Fühler dunkelbraun. An den Kiefertastern die ersten beiden Glieder hellbraun, 3. Glied braun. Beine dunkelbraun. Clypeus schwarz, Oberlippe braunschwarz, ziemlich dicht beborstet. Abdomen liniendünn gerandet, 4. Tergit tief gelappt.

Länge: 5,0- 5,8mm (Vorderkörperlänge: 2,7mm).

PM des HT: HW: 47,5; DE: 24; PW: 33; PL: 33; EW: 51; EL: 46; SL: 36.

Männchen: Vordersternite einfach. 7. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand ganz flach ausgerandet. 8. Sternit mit stumpfwinkligem Ausschnitt etwa im hinteren Neuntel des Sternits. 9. Sternit apikolateral spitz. 10. Tergit am glatten Hinterrand breit abgerundet, Aedoeagus ( Abb. 276 View Abb ), Medianlobus mit ungewöhnlicher Gestalt, Apikalpartie nach vorn verbreitert, apikal dorsal gebogen, breit abgestutzt mit einer schmalen, rauen Kante, im Innern vorn mit wenig stark sklerotisiertem, umgedreht herzförmigem Sklerit; Parameren länger als der Medianlobus, innen lang-lappig, mit etwa 17 kurzen Borsten.

Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig vorgezogen. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit abgerundet. Spermatheka schwach sklerotisiert, unscharf abgegrenzt.

Kopf etwas schmäler als die Elytren, Stirn breit, tief konkav eingesenkt, Längsfurchen deutlich, Mittelteil etwas schmäler als die schräg ansteigenden Seitenteile, flach, aber deutlich erhoben; Punktierung sehr grob und sehr dicht, aber getrennt, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume viel kleiner als die Punktradien. Fühler kräftig, zurückgelegt nicht den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder um ein Drittel länger als breit. Pronotum so lang wie breit, Seiten in den vorderen zwei Dritteln flach konvex, hinten konkav eingeschnürt; je ein seitlicher und ein kurzer Mitteleindruck fallen in der rauen, sehr groben Skulptur wenig auf; Punktierung sehr grob, sehr tief eingestochen, mehrfach kurz zusammenfliessend, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der mittlere Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Elytren subquadratisch, wenig breiter als lang, Seiten lang flachkonvex, hinten eingezogen, Hinterrand breit ausgerandet; Nahteindruck sehr lang und tief, Schultereindruck auch lang; die Elytrenmakel befindet sich in der Hinterhälfte der Elytren, sie ist etwa so lang wie das 4.+ 5. Fühlerglied, so breit wie das 3. Fühlerglied lang und ist etwa gleichweit von der Naht und vom Seitenrand, um ihre Breite vom Hinterrand und um mehr als um ihre Länge vom Vorderrand entfernt; die tiefe, raue Skulptur entspricht etwa derjenigen des Pronotums. Abdomen mit linienscharfer Seitenrandung, basale Quereinschnürungen der Segmente sehr tief, 7. Tergit mit deutlichem, apikalem Hautsaum; Punktierung vorn so grob wie auf der Stirn, sehr dicht; nach hinten wird die Punktierung feiner, bleibt aber immer noch grob, auf dem 7. Tergit sind die Punkte noch etwa so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände etwa so gross wie die Punktradien. Beine schlank, Hintertarsen zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied so lang wie die drei folgenden Glieder zusammengenommen, etwa doppelt so lang wie das Klauenglied; das 4. Glied ist lang und schmal gelappt. Das Abdomen ist deutlich genetzt, der Vorderkörper zeigt allenfalls Netzungsspuren.

Differenzial diagnose: DieseneueArtgehörtindie S. guttalis -Gruppe (s. o.); sie unterscheidet sich von allen Arten dieser Gruppe sofort durch ihre sehr grobe und dichte Abdominalpunktierung.

Etymologie: Diese auffällige neue Art ist ihrem Sammler, Herrn Dr. Damir Kovac, Frankfurt am Main, gewidmet.

SMF

Germany, Frankfurt-am-Main, Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Coleoptera

Family

Staphylinidae

Genus

Stenus

GBIF Dataset (for parent article) Darwin Core Archive (for parent article) View in SIBiLS Plain XML RDF