Valeriana L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Valerianaceae, Birkhaeuser Verlag : 333-324

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/A3F17EF5-220B-49EC-62E9-95B692544751

treatment provided by

Donat

scientific name

Valeriana L.
status

 

Valeriana L.

Baldrian

Ausdauernd, mit meist mehrköpfigem, charakteristisch riechendem Rhizom und oft mit Ausläufern. Stengel erst im Blütenstand verzweigt, dort mit 2 seitlichen Zweigen und einer zentralen Fortsetzung, mit 0-13 Blattpaaren bis zum Blütenstand (das unterste Blattpaar des Blütenstandes nicht eingeschlossen). Kelch zur Blütezeit aus 5 eingerollten Zipfeln bestehend und einen wulstigen Rand bildend, aus dem zur Fruchtzeit 10 - 25 federig behaarte Borsten entstehen. Krone am Grunde ohne Sporn, aber oft sackartig ausgebuchtet. Staubblätter 3, selten 4. Früchte ± eiförmig ( radiärsymmetrisch); nur 1 Fruchtfach entwickelt; sterile Fächer reduziert.

Die Gattung Valeriana umfaßt fast 200 Arten, die vorwiegend in den gemäßigten Gebieten der Erde verbreitet sind. Wagenitz (1956) untersuchte die Pollenmorphologie unserer Valeriana arten. Danach ist V. supina mit der Artengruppe der V. montana , V. saliunca mit V. saxatilis und V. tuberosa mit der Artengruppe der V. officinalis nächst verwandt. Chromosomengrundzahlen: n = 7, 8 und 12.

Bei den meisten Arten treten innerhalb einer Population Pflanzen mit nur ♀ Blüten und solche mit etwas größeren ♂ oder ⚥ Blüten auf; bei V. tuberosa und bei der Artengruppe der V. officinalis sind meist nur Pflanzen mit ⚥ Blüten vorhanden.

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