Nicandra physalodes

Melzer, H. & Barta, Th., 2008, Cerastium lucorum, das Grossfrucht-Hornkraut - neu für das Burgenland und andere Neuigkeiten zur Flora dieses Bundeslandes sowie von Wien und Niederösterreich, Linzer biologische Beiträge 40 (1), pp. 517-550: 531-532

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5428041

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/955BFC06-515B-FFBE-FF49-CB5898FDD886

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Nicandra physalodes
status

 

Nicandra physalodes   – Blasen-Giftbeere

N: Unteres Kamptal, knapp SE der Eisenbahnhaltestelle Buchberg a. K. auf Ödland nahe dem Kamp-Ufer einige kräftige Exemplare, 2003, Ba – 7459/2.

STÖHR et al. (2006: 172) nennen von diesem "unbeständig auftretenden Neophyten", wie sie schreiben, neben Fundorten aus Oberösterreich und Salzburg auch einen aus Niederösterreich. Nach MELZER (2005: 167) konnte die Blasen-Gitfbeere in Zeltweg 2002 als verwilderte Gartenpflanze an zwei Stellen und in der Oststeiermark in grosser Zahl in zwei Kürbisfeldern beobachtet werden. HOLZNER & GLAUNINGER (2005: 188) haben sie bereits unter die Ackerunkräuter aufgenommen, da sie neuerdings in der südlichen Stei- ermark in Maisäckern und auch unter Kürbis auftritt, bildet aber zurzeit noch kein Problem.

In SCHMEIL- FITSCHEN (2000: 500) werden die Blüten herkömmlicherweise als überhängend bezeichnet oder auch nach AICHELE & SCHWEGLER (2000: 58) sind sie an "stark nach unten gebogenen Stielen" zu sehen. Den tatsächlichen Sachverhalt schildern MELZER & BARTA (2003: 1176), auch ist dies FISCHER et al. (2005: 714) bekannt, doch wäre da das "±" vor "aufrecht" entbehrlich! Auch HAEUPLER & MUER (2000: 387) schreiben: "Blüten einzeln, hängend", was auf dem Foto daneben schön zu sehen ist, doch keine der Blüten ist offen wie etwa auf dem Foto von Me in MELZER & BARTA l. c. oder HOHLA (2001: 318).