Tribulus terrestris

Melzer, H. & Barta, Th., 2008, Cerastium lucorum, das Grossfrucht-Hornkraut - neu für das Burgenland und andere Neuigkeiten zur Flora dieses Bundeslandes sowie von Wien und Niederösterreich, Linzer biologische Beiträge 40 (1), pp. 517-550: 541

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5428041

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/955BFC06-514D-FFA9-FF49-CD169B59DC30

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Tribulus terrestris
status

 

Tribulus terrestris   – Erd-Burzeldorn

W: 10. Bezirk (Favoriten) oder 11. Bezirk (Simmering), am Bahnsteig der S-Bahnhaltestelle Grillgasse (ehemals Simmering-Ostbahn) vereinzelt, 2006, Ba – 7864/1.

N: Wiener Becken, W des Bahnhofs Götzendorf an der Bahnlinie N der Siedlung "An der Weide" an ruderaler Stelle auf mindestens 1 m 2 flächendeckend, 2006, Ba – 7965/3.

Für Wien wird diese mediterrane, in warm-gemässigten und subtropischen Gegenden heute weltweit verschleppte Art ( OBERDORFER 2001: 63) bereits als neu genannt, von M. Haberhofer auf dem Südbahnhof vereinzelt 2003 entdeckt. KIRÁLY (2000: 241) berichtet vom Vorkommen zwischen Gleisen des Hauptbahnhofs Sopron (Ödenburg) im benachbarten Ungarn und dass sich dieses "Unkraut" in den letzten Jahren längs Eisenbahnlinien stark ausgebreitet hätte. Es wäre mit neuen Ansiedlungen in wärmeren Gegenden des Burgenlandes und Wiener Beckens zu rechnen, nachdem in Österreich zurzeit kein aktuelles Vorkommen bekannt wäre. Immerhin in der Nähe eines Bahnhofes wurde ein reiches Vorkommen in Kärnten auf einem Parkplatz eines Autohauses in Klagenfurt gefunden ( STÖHR et al. 2007: 159).