Parietaria judaica

Melzer, H. & Barta, Th., 2008, Cerastium lucorum, das Grossfrucht-Hornkraut - neu für das Burgenland und andere Neuigkeiten zur Flora dieses Bundeslandes sowie von Wien und Niederösterreich, Linzer biologische Beiträge 40 (1), pp. 517-550: 535

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5428041

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/955BFC06-5147-FFA3-FF49-CF2399A6DBCC

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Parietaria judaica
status

 

Parietaria judaica   – Mauer-Glaskraut

N: Marchfeld, östlich von Untersiebenbrunn am Rand einer Sandgrube auf Sandhaufen ca. ein Dutzend Exemplare, 2006, Ba – 7766/2.

Dieses kleinblättrige Glaskraut aus dem Mittelmeergebiet wird von FISCHER et al. (2005: 545) nur für Wien, Oberösterreich, Steiermark und Südtirol genannt. Der Stängel der Pflanzen ist teilweise leicht verholzt, wie es im mediterranen Raum öfters beobachtet werden kann, was aber in unseren Floren nicht zu lesen ist. HENKER (2002: 91-92) macht darauf aufmerksam, dass "Stressformen" von P. officinalis   , dem Aufrecht-Glaskraut, an Mauern morphologisch der P. judaica   ähnlich werden und dass ein zuverlässiges, sicheres Merkmal nur der Bau der Blütenhülle wäre, wozu auch eine Abbildung gebracht wird.