Ranunculus fluitans Lam.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Ranunculaceae, Birkhaeuser Verlag : 69

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/80A0B64F-D829-1C97-2E9B-C12A4A793B62

treatment provided by

Donat

scientific name

Ranunculus fluitans Lam.
status

 

Ranunculus fluitans Lam.

( Batrachium fluitans [Lam.] Wimmer)

Flutender Hahnenfuß

Ausdauernd, bis 6 m lang, flutend, ohne Schwimmblätter. Untergetauchte Blätter schlaff, groß, 10-30 cm lang, jüngere Blätter oft kürzer, stets länger als die Stengelinternodien; untere Blätter lang gestielt (5-20 cm), obere sitzend, alle bis zum Grunde 2-3teilig; Abschnitte noch mehrmals 2-3teilig, so daß bandförmige bis fadenförmige, 0,5-1,5 mm breite, meist parallel laufende Zipfel entstehen. Blüten- und Fruchtstiele kürzer als das gegenüberstehende Blatt. Blüten meist groß, im Durchmesser 1,5-3 cm; Kelchblätter ⅓- ½ so lang wie die Kronblätter. Früchtchen oval, 1,4-2,2 mm lang, 1,3-1,8 mm breit, kahl, mit 8-10 Querrippen. Blütenboden kugelig oder eiförmig, behaart, selten kahl.

Zytologische Angaben. 2n = 16: Material aus England und aus Südschweden (Kjellqvist und Strandhede 1961), Deutschland (Cook 1962Cook 1966), aus Polen (Turla 1969). 2n = 24: Material aus Dachau, Deutschland (Cook 1962Cook 1966). 2n = 32: Material von mehreren Fundstellen in England (Cook 1962Cook 1966). Die verschiedenen Polyploidiestufen können nicht nach äußern Merkmalen unterschieden werden (Cook 1966).

Standort. Kollin. Langsam bis schnell strömende Flüsse und größere Bäche von 1-2 m Wassertiefe. Potameto perfoliati-Ranunculetum fluitantis W. Koch 1926. Diese Gesellschaft ist besonders gut entwickelt in Rhein, Limmat, Reuß und Aare (Koch 1926).

Verbreitung. Westeuropäische Pflanze: Nordwärts bis Irland, Nordengland, Südschweden, südwärts bis Südfrankreich, Norditalien, ostwärts bis in die Tschechoslowakei. Verbreitungskarte von Cook (1966). - Im Gebiet ziemlich verbreitet, nicht häufig; kommt im Alpeninnern nicht vor.

Bemerkungen. R. fluitans entwickelt selten Früchtchen. Die Ursachen sollten experimentell abgeklärt werden. Kleinblütige Sippen (Durchmesser der Blüte etwa 1 cm) sollten auf den systematischen Wert geprüft werden.

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