Sison Amomum L., L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae, Birkhaeuser Verlag : 876

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/6F1A4FEF-F310-F561-E896-FEB10954026B

treatment provided by

Donat

scientific name

Sison Amomum L.
status

 

Sison Amomum L.

( Apium Amomum [L.] Stokes, Sium Amomum [L.] Roth, Sium aromaticum Lam. )

Gewürzdolde

2 jährig, 0,3-0,6 m hoch, sparrig verzweigt, kahl. Unterste Blätter lang gestielt, 1fach gefiedert, mit 3 oder 4 Paaren von ovalen, meist sitzenden, unregelmäßig gezähnten Teilblättern und 1 wenig tief 3teiligen Endteilblatt ( Blätter wie bei Pimpinella , S. 880). Dolden 1. Ordnung zahlreich, mit 3-6 Dolden 2. Ordnung. Hochblätter 1. Ordnung 2-5. In den Dolden 2. Ordnung die Stiele der Früchte auffallend verschieden lang (Fruchtstiel 0-4mal so lang wie die Frucht in derselben Dolde 2. Ordnung). Blüten ⚥, klein, aktinomorph. Kronblätter weiß, ca. 0,6 mm lang. Frucht bis 3 mm lang und bis 2,5 mm breit, wenig abgeflacht ( Fugenfläche verkleinert!), nach oben zugespitzt, zwischen den Hauptrippen in der obern Hälfte der Frucht Sekretgefäße als deutliche, braune Schwielen sichtbar (reife Früchte!); Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen.

Standort. Kollin. Nährstoffreiche, lehmige Böden. Unkrautgesellschaften in Hecken.

Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Nordwärts bis England, Rheinland, Gegend von Genf, Südtirol, Dalmatien, Nordbulgarien; durch Kleinasien ostwärts bis in den Kaukasus; Nordwestafrika (Algerien). - Im Gebiet: Savoyen, Genf, südliche Bergamasker Alpen.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Apiales

Family

Apiaceae

Genus

Sison

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