Phyteuma hemisphaericum L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Campanulaceae, Birkhaeuser Verlag : 378

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/58FC0338-9560-F001-440F-6E8A5D425070

treatment provided by

Donat

scientific name

Phyteuma hemisphaericum L.
status

 

Artengruppe des Phyteuma hemisphaericum L.

Halbkugelige Rapunzel

Ausdauernd, mit mehreren Sprossen und nicht rübenförmig verdickter Wurzel; bis 20 cm hoch. Stengel aufrecht oder bogig aufsteigend. Grundständige Blätter schmal lanzettlich, in der Mitte oder im obersten Drittel am breitesten, grasartig, ganzrandig oder mit entfernt stehenden Zähnen, kahl. Blüten in einem endständigen, kugeligen, vielblütigen Kopf; Hüllblätter schmal bis breit lanzettlich, kürzer oder länger als der Kopf; Kronröhre 1-1,5 cm lang, blauviolett, vor dem Aufblühen gegen die Kopfmitte gekrümmt; Narben 3.

Die Artengruppe des Ph. hemisphaericum umfaßt eine weit verbreitete und 2 eng lokalisierte, voneinander durch das Gotthardmassiv getrennte Arten. Die beiden letzteren Arten ( Ph. humile und Ph. hedraianthifolium ) unterscheiden sich nur in wenigen, aber leicht erkennbaren Merkmalen. In ihren ökologischen Ansprüchen sind sie fast identisch. Es scheint sich um 2 gut ausgebildete geographische Sippen einer ehemals weiter verbreiteten Art zu handeln. Chromosomengrundzahl: n = 14.

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