Chenopodium Vulvaria L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 754

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/56FCCD74-F699-51AB-6901-7555194531B9

treatment provided by

Donat

scientific name

Chenopodium Vulvaria L.
status

 

Chenopodium Vulvaria L.

Stinkender Gänsefuß

1 jährig, bis 50 cm hoch, vom Grunde an mit niederliegenden Seitentrieben, dicht mit Blasenhaaren besetzt, graugrün, stinkend. Blätter rhombisch, 1-2 cm lang, 1- 1½ mal so lang wie breit, in der Regel ganzrandig (im Gebiet nur bei dieser Art und Ch. polyspermum, Nr. 4, so!), unterseits besonders dicht mit Blasenhaaren besetzt. Blütenstände blattachselständig und endständig, aus ährenartig angeordneten Knäueln. Perigonblätter 5, meist ganzrandig. Staubblätter 5. Früchte quer zur Längsrichtung abgeflacht; Same dunkelbraun bis schwarz, glänzend, mit unregelmäßig grubiger Oberfläche oder fast glatt (Zellen verschieden tief eingesenkt und unregelmäßig begrenzt). - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus dem Hoggargebirge in Nordafrika (Quezel 1955), aus botanischen Gärten (Kawatani und Ohno 1956).

Standort. Wie Ch. murale (Nr. 10); vereinzelt bis in die subalpine Stufe (Wallis).

Verbreitung. Ursprünglich mediterrane Pflanze: Nordwärts bis Schottland, Südnorwegen, Küstengebiete des Bottnischen Meerbusens, Ukraine, im Süden durch ganz Nordafrika und Kleinasien, ostwärts bis ins Gebiet des Pamir, Tienschan, Altai und Mongolei (?); nach Nordamerika, Australien und Neuseeland verschleppt. Verbreitungskarte von Meusel (1964). - Im Gebiet: Zentral- und südalpine Täler, Oberrheinische Tiefebene, Hegau; sonst ziemlich selten.