Trifolium nigrescens Viv.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Leguminosae, Birkhaeuser Verlag : 516

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/4C0F26E1-0D80-613E-343C-855AAFB9AD94

treatment provided by

Donat

scientific name

Trifolium nigrescens Viv.
status

 

Trifolium nigrescens Viv.

Schwarzwerdender Klee

1 jährig; 5-30 cm hoch. Stengel meist niederliegend, oft verzweigt, meist kahl. Teilblätter 1-2mal so lang wie breit, bis 1 cm lang, vorn meist ausgerandet, fein gezähnt, mit der größten Breite oberhalb der Mitte, oft mit schwarzen Flecken, kahl. Nebenblätter wie bei T. hybridum (Nr. 9). Blütenstände kugelig, vielblütig, 1-2 cm im Durchmesser, einzeln in den Achseln der obern Stengelblätter oder am Ende der Zweige, auf langen, aufrechten oder aufsteigenden Stielen. Blüten gestielt; Blütenstiele (besonders die obern) meist länger als die Kelchröhre, völlig kahl. Kelchröhre 10nervig, fast kahl; Kelchzipfel schmal 3eckig, die kleineren kürzer als die Kelchröhre. Krone 5-8 mm lang, 3-4mal so lang wie die Kelchröhre, weiß (selten gelblich oder rosa). - Blüte: Frühling und früher Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 16: Material von Samenstationen (Brewbaker 1955), aus Portugal (Rodrigues 1953), aus Italien (Larsen 1956a). Die Art ist selbststeril (Brewbaker 1955).

Standort. Kollin. Trockene, sandige Böden in warmen Lagen. Sonnige Hänge, Grasplätze, Schuttstellen.

Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Südeuropa ( nordwärts bis Südfrankreich, Alpen, Bulgarien); Kleinasien, Syrien; Nordwestafrika. - Im Gebiet: Aostatal (Ivrea, Aymaville), südliche Bergamasker Alpen (Valle Caleppio); sonst selten adventiv.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Fabales

Family

Fabaceae

Genus

Trifolium