Marrubium vulgare L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Labiatae, Birkhaeuser Verlag : 110

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/3828C27F-CCE2-FA72-971A-EE95B493CE95

treatment provided by

Donat

scientific name

Marrubium vulgare L.
status

 

Marrubium vulgare L.

Gewöhnlicher Andorn

Ausdauernd, mit Pfahlwurzel; nur schwach riechend; 30-60 cm hoch. Stengel aufrecht oder aufsteigend, dicht filzig behaart (Haare einfach, mehrzellig und oft sternförmig verzweigt). Blätter gestielt, breit oval, 2-4 cm lang und fast so breit, stumpf und unregelmäßig gezähnt, besonders unterseits dicht und weißfilzig behaart. Blüten kurz gestielt, in dichten (fast kugeligen), vielblütigen, quirlähnlichen Blütenständen in den Achseln der Blätter. Kelch 4-6 mm lang, dicht mit Sternhaaren bedeckt, mit 10 stacheligen (zur Fruchtzeit hakigen) Zähnen. Krone 6-7 mm lang, weiß. Teilfrüchte etwa 2 mm lang, mit dem Kelch abfallend.

Zytologische Angaben. 2n = 34: Material aus Großbritannien (Rutland 1941), aus Nordamerika (Epling in Heiser und Whitaker 1948), von den Kanaren (Larsen 1960), aus Peru (Diers 1961), aus der Ägäis (Bothmer 1970,) aus Bulgarien (Markova und Ivanova in Löve 1971b). 2n = 36: Material aus Norddeutschland (Wulff 1939c).

Standort. Kollin und montan. Trockene, stickstoffreiche Böden in warmen Lagen. Wegränder, Viehlägerstellen, Schuttplätze. Onopordetum acanthii Br.-Bl. 1922.

Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Ganzes Mittelmeergebiet ( ostwärts bis Zentralasien); früher als Heilpflanze kultiviert und im übrigen Europa und in Amerika weit verbreitet. - Im Gebiet vor allem Elsaß, Savoyen, Dép. Ain, Wallis, Aostatal, Ossola, Veltlin, Bergamasker Alpen, Vintschgau, Oberinntal, Domleschg; sonst selten.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Lamiales

Family

Lamiaceae

Genus

Marrubium

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