Ceratozetes peritus Grandjean

Menke, H. - G., 1963, Revision der Ceratozetidae, Ceratozetes peritus Grandjean (Arach., Acari, Oribatei), Senckenbergiana biologica 44, pp. 141-154: 142-154

publication ID

ORI10841

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/274CFF5B-540B-D74D-17B1-2CFD95B0F405

treatment provided by

Thomas

scientific name

Ceratozetes peritus Grandjean
status

 

A. Der Adultus von Ceratozetes peritus Grandjean   .

Färbung: tiefes Rotbraun. Eine dunklere Querbinde verläuft etwa in der Mitte des Notogaster rund um den Körper. Das Integument ist stark sklerotisiert, glatt und hochglänzend. Ein Cerotegument wurde nicht beobachtet. Länge: 610 (590 - 640) µ; Breite: 410 (390 - 420) µ (nach Messungen an 10 Exemplaren).

a) Prodorsum: Das die Cheliceren völlig bedeckende Rostraltectum (Abb. 5) ist charakteristisch geformt. Der Rand b des distalen Teils ist mehrfach gewellt bzw. mit mehreren kleinen Zähnen besetzt (maximal 3). Lateral am Rostrum inseriert jederseits eine breite blattartige Spitze (d. ro), die den Rand b weit überragt. Die Form des Rostraltectum ist nur in ausgebreitetem Zustand bzw. in der Lateralansicht (Abb. 3) zu erkennen, da in situ der zwischen den d. ro. liegende Teil des Tectum dergestalt gewölbt ist, daß eine scheinbare Medianspitze entsteht.

Die deutlich serraten Rostralborsten (ro) stehen auf kleinen Apophysen lateral am hinteren Teil des Rostraltectum. Die blattartigen Lamellen sind an ihrer Innenkante auf dem Prodorsum befestigt. Sie entspringen an den Bothridialorganen und gehen oralwärts stark konvergierend in die langen freistehenden Cuspides über. Letztere tragen die kräftigen allseitig serraten Lamellarborsten (11). Eine Translamelle ist nicht vorhanden. Die Insertionsalveolen der Interlamellarborsten (in) werden von einer vorspringenden, die Pteromorphen verbindenden Duplikatur des Notogaster überdeckt. Die in sind allseitig serrat und erreichen etwa die Spitze der Cuspides.

Die Bothridien werden nur zu einem geringen Teil von der die Pteromorphen verbindenden Duplikatur des Notogaster-Vorderrandes verdeckt. Der distale Becher des Bothridialorgans (Abb. 4) wird von 3 Schuppen geformt. Das eigentliche Bothridium liegt eingebettet in einem System von starken Sklerotisierungen, dem die einzelnen Bothridialschuppen svl, svm und sdm entspringen. Die größte der 3 Schuppen ist - von dorsal gesehen - die ventrolaterale (svl), sie hat annähernd halbkreisförmige Gestalt. Auf der Ventralseite des distalen Bechers schließt sich medianwärts die wesentlich kleinere ventromediane Schuppe (svm) an. Sie inseriert zusammen mit den Lamellen an der dorso-medianen Bothridialschuppe (sdm), die den dorsalen Teil des distalen Bechers formt. Letztere entsendet einen schmalen Processus (psdm), der als freistehendes Blätt- mit einer Kante auf der svl inseriert. Der Sensillus steht in situ aufrecht und ist schwach nach seitlich-vorn abgewinkelt. Er ist piliform bis leicht claviform und allseitig mit kleinen Nebenästen besetzt.

In der Lateralansicht (Abb. 3) ist deutlich die tiefe Genalincisur (eis) zu erkennen, die den langen, kräftigen Genalprozessus (d. gen.) entstehen läßt, wie er in dieser Form für die Ceratozetes-Arten charakteristisch ist. Die Mentonniere (mnt) läßt zusammen mit dem camerostomalen Rand des d. gen. den "angle capitulaire" (w) entstehen.

Das lamelliforme Tutorium (tu) inseriert lateral am Prodorsum. Es ist in eine lange, schlanke, freistehende Spitze ausgezogen, die die Insertionsalveole der Rostralborsten ein Stückchen überragt. Die dorsale Kante kann mit mehreren(meistens 2) kleinen Zähnen besetzt sein. Der basale Teil des Tutorium zeigt oft eine feine Längsstreifung.

Oberhalb des Tutorium liegt die kleine Area porosa AI (Abb. 3). Die Area porosa Ah ist wesentlich größer; sie liegt analwärts hinter dem Bothridium, dicht am Rand der ventralen Platte (bpv). Ebenfalls an dieser Grenze liegt zwischen dem Bothridium und den Interlamellarborsten die Area porosa Aj (Abb. 3). In der Dorsalansicht ist sie unter der die Pteromorphen verbindenden Notogasterduplikatur verborgen.

Das Pedotectum I (pd I) ist sehr groß, es reicht fast vom Bothridium hinunter bis über die Beinöffnung I. Das Acetabulum I und das Acetabulartectum I werden daher völlig verdeckt. Die Insertionsalveole der serraten Exobothridialborste(ex) liegt ebenfalls unter pd I verborgen (Abb. 3). Das Pedotectum II (pd II) ist wesentlich kleiner als pd I, und es bedeckt die äußere Öffnung des Acetabulum II nur unvollständig; das Acetabulartectum II ist ebenfalls vorhanden. Die innere Öffnung des III. Beines wird nur teilweise durch das Acetabulartectum III verdeckt. Am Vorderrand dieses Tectum entspringt das Custodium(cus) (Abb. 3), das als lange, schlanke Spitze ausgebildet ist und das oralwaerts den analen Rand des Pedotectum I erreicht. Das lamelliforme Discidium (dis) (Abb. 3) inseriert zwischen Bein III und Bein IV. Es beginnt am oralen Rand des IV. Acetabulum und verschmilzt genau wie die Carina circumpedalis (cir. p.) (Abb. 3) auf der Höhe des Acetabulum III mit dem Custodium. Die cir. p. zieht sich unter dem Acetabulum IV hindurch zum Rand der Ventralplatte(bpv) hinauf. Das Acetabulartectum IV ist vorhanden.

b) Notogaster: Die Form des Notogaster (Abb. 1) ist breit-oval, es ist stark gewölbt. Die großen Pteromorphen sind ventralwärts umgebogen und über eine von den Bothridien bis zur Höhe der Borste la reichende Zone schwächerer Sklerotisierung am Notogaster befestigt. Die gerundeten Vorderecken der Pteromorphen sind oralwärts vorgezogen. Medianwärts ist am Vorderrand des Notogaster eine Sklerotisierungsduplikatur in Form einer die Pteromorphen verbindenden Brücke ausgebildet, die einen Teil des Prodorsum überdeckt. Der mediane Teil dieser Duplikatur ist oralwärts vorgezogen. Das Notogaster ist mit der Ventralplatte durch ein askleritisches Band (TGS) verbunden. Ein lateralanales Tectum der Notaspis, das diese Naht überdeckt, konnte nicht festgestellt werden.

Die Areae porosae sind in vier Paaren, d. h. in der normalen Anzahl des octotaxischen Systems, auf dem Notogaster angeordnet (Abb. 1). Am weitesten vorn liegen die relativ großen Areae porosae adalares (A. a.). Die Aareae porosae mesonoticae AI folgen in einigem Abstand. Die Areae porosae AI und A2 liegen verhältnismäßig dicht beisammen, während die A3 erst in einigem Abstand am analen Rand des Notogaster folgen. Die Öffnungen der Glandulae lateroabdominales (gla) liegen lateral neben den AI. Am Rande der Notaspis zieht sich ein Ring von schwächer sklerotisierten Muskelinsertionsmalen entlang, der etwa von den A3 bis zu den A. a. reicht. Zwischen den A3 sind diese Insertionsmale flächig angeordnet.

Die gastronotische Chaetotaxie des adulten Tieres ist als multidefizient zu bezeichnen, da abweichend von der Holotrichie nur 11 Paar Notogasterborsten vorhanden sind. Der Adultus von C. peritus   ist im Gegensatz zu seinen unidefizienten, integridorsalen Nymphenstadien dorsodefizient; es fehlen die centrodorsalen Borsten da, dm und dp. Die Borste c1 ist aleatorisch, in sehr seltenen Fällen kann sie jedoch auch vestigiell sein (Grandjean in litt.). Die Notogasterborsten sind sehr kleine glatte Spitzborsten. Die Borsten des Segmentes PS sind länger, sie haben etwa die doppelte Länge der übrigen Notogasterborsten. Die Entwicklung der gastronotischen Chaetotaxie folgt der Formel (12-15-11) (Grandjean 1951).

Die Lyrifissuren ia, im, ih, ip und ips sind in vollständiger Anzahl ausgebildet. Es sind schmale, schlitzförmige Gebilde, die mit einem feinen Kanal ins Körperinnere ziehen. Die ia liegt auf der Unterseite der Pteromorphen.

c) Anogenitalregion: Die 3 Paar Adanalborsten (ad 1-3) stehen am lateralen Rand der Analöffnung. Oralwärts der Borsten ad 3 befinden sich die Lyrifissuren (iad), die die gleiche Gestalt haben wie die des Notogaster. Auf den Analklappen stehen 2 Paar Analborsten (an). Die Entwicklung der analen und adanalen Chaetotaxie folgt der Formel (0-0333-022) (Grandjean 1951).

Am oralen Rand der Analöffnung befindet sich im Inneren des Körpers das in seiner Form charakteristische Präanalorgane (Abb. 13, 14, 15); es liegt einem stark sklerotisierten Kondylus (ko) auf, der aus dem die Analöffnung umgebenden Ringwulst herausragt. Das Präanalorgan ist von trogförmiger Gestalt, sein analer Teil ist stark verbreitert und ventralwärts umgebogen. An den Flanken des Organs sind 2 Fibulae (fi) zu erkennen, die endwärts an den Analklappen befestigt sind. Am oralen Ende des Präanalorgans inserieren Muskelstränge.

Es ist nur 1 Paar Adgenitalborsten (ag) vorhanden. Die Formel der adgenitalen Chaetotaxie lautet: (0-1-1-1) (Grandjean 1951). Auf den Genitalklappen stehen die 6 Paar Genitalborsten (g 1-6). Von ihnen stehen jederseits 5 in einer Reihe. Die am oralen Rand der Klappen inserierende Borste hat etwa die doppelte Länge der übrigen Genitalborsten und steht medianwärts verschoben außerhalb der Borstenreihe. Die Genitalformel lautet: (1-3-5-6). Die 3 Paar Genitaltaster zeigen keine Sonderbildungen.

d) Coxisternalregion: Die Epimeren (ep 1-4) der Coxisternalregion (Abb. 2) sind zu einer einheitlichen Ventralplatte verschmolzen. Die Grenzen der einzelnen Epimeralplatten sind anhand der im Bereich der Epimeralfurchen (sep 1-4) sichtbaren, stärker sklerotisierten Epimeralleisten (bo 1-4) zu erkennen. Entsprechend dem Plan der transversalen Pseudosymmetrie ist die Bewegungsrichtung der Beine I und II nach vorne zu orientiert, die des III. und IV. Beinpaares jedoch nach hinten. Zwischen den Beinen II und III befindet sich die ventrosejugale Furche (ssj), die durch die Epimeralleiste (bo sj) hervorgehoben wird. Die bo 2 und bo 3 sind in der Medianen durch eine Sternalleiste verbunden, die oralwärts jedoch nicht die bo 1 erreicht. Die Apodemata (apo 1-3) sind deutlich vorhanden; apo 1 umschließt den analen Teil des Camerostom und begrenzt gleichzeitig die Mentonniere (mnt.)

Die Epimeralborsten 1c sind deutlich, 3c und 4c nur schwach serrat; sie sind wesentlich länger als die übrigen Borsten der Coxisternalregion, die als einfache, glatte Spitzborsten ausgebildet sind. Die Coxisternalformel lautet: (3-1-3-3). Die Borsten 1a, 1b, 1c, 2a, 3a sowie 3b sind schon auf dem Larvenstadium vorhanden; 4a tritt im Stadium der Protonymphe hinzu, 3c und 4b erscheinen bei der Deutonymphe, während 4c erst bei der Tritonymphe auftritt (Abb. 2).

e) Gnathosoma: Das Infracapitulum (Abb. 17) ist diarthrisch, die Linie der Labiogenalen-Artikulation (lg) endet an der Basis der Palpen; median ist ein kleines Tectum ausgebildet, das die lg teilweise überdeckt. Die Borsten h und m sind allseitig serrat, m ist etwas länger als h. Die Borste a ist als glatte Spitzborste ausgebildet, die an ihrem Distalteil einen kleinen Nebendorn trägt. Das Rutellum (RU) ist pantelebasisch. Sein Distalteil ist mit mehreren starken, dunkel gefärbten Zähnen besetzt. Auf der paraxialen Seite trägt das Rutellum den Maxillarkamm (pe), der von der Spitze bis zur Grenze des actinochitinösen Teils reicht. Auf den Laterallippen (L) stehen jeweils 2 stark gekrümmte und dicht gefiederte Adoralborsten (or). Das Labrum (LS) ist an seinem distalen Ende gradlinig abgestutzt, Sonderbildungen wurden nicht beobachtet.

Die Chelicere (Abb. 16) zeigt im Bau ihrer Digiti keine Besonderheiten. Der Digitus fixus trägt die beiden Dorsalborsten cha und chb. Die cha steht auf der paraxialen Seite; sie ist allseitig serrat und etwas länger als die chb. Die einseitig serrate chb steht auf der antiaxialen Seite des Digitus fixus. Der Digitus mobilis ist mit 4 kräftigen, dunkel gefärbten Zähnen ausgestattet. Der Digitus fixus trägt ebenfalls 4 Zähne, von denen der zweite mit einem niedrigen Nebenzahn versehen ist. Die Zähne stehen nicht in einer Ebene, sondern sind gegeneinander versetzt, so daß kronenartige Kauflächen ausgebildet werden. Auf der paraxialen Fläche des Digitus fixus inseriert das TRÄGARDH'sche Organ (Tg). Zwei Areae porosae sind vorhanden. Eine kleinere befindet sich auf der antiaxialen Fläche vor der Insertionsalveole der chb, die zweite bedeckt fast den gesamten hinteren Teil der antiaxialen Fläche der Chelicere; nach vorne zu erreicht sie nahezu die Borste chb.

Der Palpus (Abb. 18) besteht aus 5 Gliedern. Seine Borstenformel lautet: (0-2-1-3-9) 2). Die Borsten sup und inf stehen ventral am Palpfemur. Es handelt sich bei beiden um serrate Spitzborsten, von denen die sup dichter bedornt ist als die inf. Auf der Tibia ist die normale Anzahl Borsten vorhanden. Die antiaxiale Laterale l" ist ventral mit mehreren Zeilen kleiner Dornen versehen. Sie ist dorsalwärts gekrümmt. Die l' ist allseitig serrat. Die Dorsale ds ist als glatte Spitzborste ausgebildet. Der Tarsus trägt ebenfalls die normale Anzahl Borsten. Die dorsal stehende Culminale cm, das ventrale Paar (vt), sowie die beiden Lateralen (l) sind unmodifizierte Spitzborsten. Die (vt) sind dorsalwärts gekrümmt. Das Solenidium w des Palptarsus ist baculiform, es bildet zusammen mit der eupathidischen Anteroculminalen acm die "corne double", die dorsal etwa in der Mitte des Gliedes steht. Im Bereich der Insertionsalveole von co + acm ist der Palptarsus schwach verbreitert, um sich distalwärts wieder zu verjüngen. Die "corne double" ist damit von der Gruppe der restlichen Eupathidien, den beiden Ultimalen (ul) sowie der Subultimalen (sul) abgerückt. Die Eupathidien (ul), und sul stehen am askleritischen distalen Ende des Palptarsus. Sul wird im Stadium der Protonymphe eupathidisch (Grandjean 1951). Die beiden (ul) und die "corne double" treten bereits im Larvenstadium auf. Ein Supracoxaldorn (e) ist vorhanden (Abb. 17).

2) Das Solenidium der "corne double" wurde in der Formel nicht mitgezählt.

f) Beine: Die numerische Formel für die Borsten lautet: I (1-5-3-4-20-3); II (1-5-3-4-16-3); III (2-3-1-3-15-3); IV (1-2-2-3-12-3).

Die im Stadium der Tritonymphe auftretenden Iteralen (it) des I. Tarsus (Abb. 6) sind relativ lange und allseitig serrate Spitzborsten. Sie werden an Länge von den beiden ebenfalls allseitig bedornten Tectalen (tc) noch übertrof-. Von den Fastigialen (ft) ist die auf der paraxialen Fläche des Tarsus I stehende ft' lang und einseitig serrat; sie ist etwas distalwärts versetzt. Die antiaxial inserierende ft" ist als kurze, glatte Spitzborste ausgebildet. Die Antelateralen(a) sind genau wie die Primilateralen (pl) als schlanke, allseitig serrate Borsten vorhanden. Die Primiventralen (pv) stellen kräftige Kammborsten dar. Eine ebenfalls kammartige Gestalt zeigt die im Adultenstadium in Erscheinung tretende paraxiale Ventrale v'A. Die antiaxiale Laterale 1"A ist allseitig serrat und tritt genau wie v'A erst im Stadium des Adulten auf. Der Famulus s ist kurz-konisch und hat distalwärts leicht microcephale Gestalt. Eupathidisch sind 3 Borsten am I.Tarsus; die Proralen (p) sowie die Subunguinale s; s wird im Adultenstadium zur Eupathidie. Die Solenidienformel lautet: I (1-2-2); II (1-1-2); III (1-1-0); IV (0-1-0). Sämtliche Solenidien sind lang-piliform. Das Solenidium omega2 erscheint auf dem Stadium der Protonymphe. omega2 hingegen tritt erst bei der Deutonymphe auf und steht proximal vor omega1 auf einer kleinen, dorsalen Apophyse der Tibia I. Das Ambulacrum aller 4 Beinpaare ist tridactyl. Eine starke zentrale Kralle wird von zwei schwächeren lateralen flankiert (Heterodactylie).

Die Chaetotaxie des Tarsus II gleicht im wesentlichen der des I. Es fehlen epsilon und die Primilateralen (pl) sowie die paraxiale Ventrale v'A des Ta I. Die nur beim Adultus auftretende antiaxiale Laterale 1"A ist am Tarsus II vorhanden. Die Subunguinale s ist nicht eupathidisch, sie ist als kräftige Kammborste mit auffallend starken Nebenästen ausgebildet. Das Solenidium omega2 tritt bei der Deutonymphe auf; die beiden Iteralen (it) sind von der Tritonymphe an vorhanden. Tarsus III und IV zeigen bezüglich ihrer Chaetotaxie keine Besonderheiten.

Das piliforme Solenidium sigma des Genu I ist sehr lang. Die antiaxiale Laterale l" ist allseitig serrat und wesentlich kräftiger als die auf der paraxialen Fläche stehende l', die als schlanke serrate Spitzborste ausgebildet ist. Die Ventrale v erscheint im Stadium der Tritonymphe.

Der Femur I trägt auf der paraxialen Seite eine große Area porosa, die in einem kleinen, hinter der Dorsalborste d gelegenen Bereich auf die Dorsalfläche übergeht. l', l", v" und bv" sind schlanke serrate Spitzborsten. Die kräftige, ventralwärts gebogene Dorsale d ist mit mehreren Zeilen kleiner Dornen besetzt. Sie hat bei allen Femura die gleiche Gestalt. Die paraxiale l' tritt im Protonymphen-, die antiaxiale l" im Deutonymphen- und v' erst im Adultenstadium auf. Die Ventralkante des Fe I ist mit einer schmalen lamelliformen Verbreiterung versehen.

Am Genu II ist die l" eine relativ kurze, kräftige Borste, die mit Dörnchen besetzt ist, l' und v sind einfache serrate Spitzborsten, v tritt erst bei der Tritonymphe in Erscheinung. Das Solenidium sigma ist lang-piliform.

Der Femur II trägt auf seiner paraxialen Seite eine Area porosa. Seine Borsten sind schlanke, deutlich serrate Spitzborsten, bv" und v" sind wesentlich länger als die entsprechenden Borsten des Femur I. l' tritt im Protonymphen-, l" im Deutonymphen-, v" hingegen erst im Adultenstadium auf. Die Ventralkante des Femur II ist mit einer lamelliformen Verbreiterung versehen.

Der Trochanter III hat kugelige Gestalt und ist mit einem kleinen stumpfkonischen Fortsatz versehen. Die Area porosa liegt an der Dorsalseite und greift von der antiaxialen Seite auf die Paraxiale über. Die Borste 1'tritt bei der Deutonymphe, v' bei der Tritonymphe auf. Auf dem Femur III liegt die Area porosa ebenfalls an der Dorsalkante, sie geht von der antiaxialen auf die paraxiale Fläche über. Die Borste ev' ist relativ lang. Sie ist schon bei der Larve vorhanden; l' erscheint bei der Deutonymphe.

Trochanter IV hat trapezförmige Gestalt. Er ist ventral blattartig verbreitert. Die Area porosa liegt größtenteils auf der paraxialen Fläche. Die paraxiale Ventrale v' ist kurz und glatt und tritt im Stadium der Tritonymphe auf. ev' und d des Femur IV erscheinen bei der Deutonymphe. Die Area porosa des Femur IV liegt an der Dorsalseite hinter der kräftigen Dorsalen d. Die ventrale lamelliforme Verbreiterung des Femur IV ist stärker ausgeprägt als die der übrigen Femura.

B) Systematische Stellung.

Im folgenden werden die von Grandjean (1953) herausgestellten Merkmale zur Einordnung von Ceratozetes peritus Grandjean   ist das vorläufige Klassifikationsschema der Oribatiden verwendet.

1. Circumgastrale Dehiszenz, die Linie delta verläuft normal.

2. Die Adulten sind stegasim.

3. Ein normales Tracheensystem ist vorhanden, keine Tracheen an den Bothriden.

4. Nur ein Paar Exobothridialborsten vorhanden.

5. Keine protero-hysterosomatische Artikulation.

6. Defizienz in der gastronotischen Chaetotaxie, die Borste f1 fehlt auf allen Stadien.

7. Ein supracoxaler (laterocoxaler) Dorn am Bein I (ELc I) fehlt.

8. Die Glandulae lateroabdominales sind vorhanden.

9. Die Lyrifissur des Analsegment (ian) fehlt.

10. Normales Notogaster.

11. Die unidefizienten Nymphen sind nackt.

12. Keine pedalen Tracheenorgane.

13. Die Area porosae sind in der normalen Anzahl des octotaxischen Systems vorhanden.

14. Chaetotaxie des Notogaster: Nymphen Ng (15); Adulte Ng (11).

15. Pteromorphen vorhanden (Ptm).

16. Kein lateralanales Tectum am Notogaster (Ng NBP).

17. Eine deutliche Genalincisur ist vorhanden.

18. Die Borsten des Palpfemur (sup, inf) sind larval (PF lv).

19. Im Adultenstadium sind omega und acm zur "corne double" zusammengeschlossen (acm s).

20. Die dorsalen Borsten der Genu und der Tibien fehlen auf allen Stadien (DDC el).

21. Die Chaetotaxieformel des IV. Beinpaares der Protonymphe ist normal; [Nl (0-0-0-0-7)].

22. Die Nymphen tragen dorsal und lateral am Hysterosoma große gerandete Sklerite. Ihr Notogaster ist lateral mit deutlichen Longitudinalkielen versehen, d. h. eine lateromarginale Depression (dlm) ist vorhanden.

23. Auf den Stadien der Larve, Proto- und Deutonymphe liegt paraproctale Atrichosie vor (At 3).

24. Genitale Chaetotaxie: G (1-3-5-6).

Gemäß der in den Punkten 1-10 zusammengestellten Merkmale gehört Ceratozetes peritus Grandjean   zu den Circumdehiscentiae  . Innerhalb dieser 11. Gruppe des Klassifikationsschemas muß die untersuchte Art auf Grund der in den Punkten 11-24 zusammengestellten Charaktere zur Familie der Ceratozetiden in der Section der Poronoten gestellt werden. Die systematische Stellung von C. peritus   innerhalb seiner Gattung kann zur Zeit noch nicht geklärt werden.

C) Untersuchtes Material, Fundorte und Ökologie.

Das der vorstehenden Bearbeitung von Ceratozetes peritus Grandjean   zu Grunde liegende Material wurde in Nordwestdeutschland (Fundort 1-3) und Hessen (Fundort 4) gesammelt.

Aus den einzelnen Proben wurden Deuto- und Tritonymphen ausgelesen und nach Fundorten getrennt bis zum Adultenstadium weitergezüchtet. Insgesamt 15 der auf diese Weise erhaltenen Adulti wurden zur Bearbeitung verwendet. Die Identität der Nymphen und Adulti wurde anhand des von Grandjean zur Verfügung gestellten Vergleichsmaterials überprüft.

Belegmaterial: Einige Exemplare des der Bearbeitung zu Grunde liegenden Materials befinden sich in der Sammlung des Senckenberg-Museums ( SMF 12682-3), weitere Exemplare in meiner Sammlung.

Fundort 1: Kueste des Jadebusens in der Naehe von Wilhelmshaven . Probe aus einem mit ca. 50% Gras durchsetzten Moospolster ( hauptsächlich Rhytiadelpbus   ) von der Binnenseite des Seedeichs, keine Fallaubbeimengungen; Vegetationsschicht: ca. 7-9 cm. Boden nur mit dünner Streuauflage. Untergrund Marschboden mit Sandbeimengungen. Obere Schicht des Bodens bis zu einer Tiefe von 4-5 cm gut durchwurzelt. GoogleMaps  

Oribatidenfauna der Probe: Galumna obvius (Berlese)   , Ceratozetes mediocris Berlese   , Ceratozetes peritus Grandjean   , Scheloribates laevigatus (C. L. Koch)   , Liebstadia similis (Michael)   , Achipteria coleoptrata Oudemans   , Punctoribates punctum (C. L. Koch-Berlese)   , Oppia ornata (Oudemans)   , Metabelba pulverulenta (C.L. Koch)   , Pelops occultus C. L. Koch   , Scheloribates latipes (C. L. Koch)   , Liacarus coracinus (C. L. Koch)   , Nothrus palustris (C. L. Koch)   , Oppia neerlandica (Oudemans)   , Hypochthonius rufulus C. L. Koch   , Notaspis italicus Oudemans   , Suctobelba acutidens lobata   (Forsslund).

Fundort 2: Rasenstueck auf einem Friedhof in Wilhelmshaven (etwa 6 km Luftlinie vom 1. Fundort entfernt). Ursprüngliche Grasvegetation des feuchten Wiesenstückes weitgehend durch ausgedehnte Moosrasen verdrängt Vegetationsdecke: zu 70-80% Rhytiadelphus squarrosus   mit vereinzelten Gräsern. Probe ohne nennenswerte Fallaubbeimengungen. Dicke der Vegetationsschicht: 4-5 cm, nur die oberen 2 cm der Moostriebe frisch-grün, der Rest bestand aus sparrigen, teilweise abgestorbenen Pflanzenteilen. Untergrund typischer Marschboden mit feinen Sandbeimengungen. Sehr dichte Bodenstruktur. Nur die oberste Schicht von 1-2 cm mäßig durchwurzelt. pH 6,9; Wg. ca. 38% (Gewichtsprozente bezogen auf das Frischgewicht). GoogleMaps  

Oribatidenfauna der Probe: Ceratozetes peritus Grandjean   , Ceratozetes mediocris Berlese   , Achipteria coleoptrata Oudemans   , Punctoribates punctum (C. L. Koch)   , Pelops occultus C.L.Koch   , Scheloribates laevigatus (C.L.Koch)   , Galumna obvius (Berlese)   , Oppia ornata (Oudemans)   .

Fundort 3: Offenes Weideland an der Bundesstrasse 69 auf der Hoehe von Ellenserdamm (Landkreis Friesland). Straße auf einem ehemaligen Seedeich verlaufend, rechts und links ausgedehnte tiefgelegene Weideflächen (in starken Regenperioden teilweise überflutet). In der Nähe des Fundortes mehrere Grä-, deren Wasserspiegel zur Zeit der Probeentnahme etwa mit dem Grundwasserspiegel identisch war. Vegetationsdecke: Grasnarbe mit dichten Rhytiadelphus squarrosus   - und Brachythecium glaerosum   -Polstern ( Größe der Moosflaechen ca. 30x30 cm). Grasvegetation: vornehmlich Poa pratensis   , Agrostis tenuis   , Agropyrum repens   ; weitere Pflanzen: vereinzelt Plantago lanceolatum   , Leontodon autumnalis   , Lysimachia nummularia   und Ranunculus arvensis   . Vegetationsschicht in den Moosrasen ca. 4-6 cm, in der Grasnarbe 6-8 cm. Streudecke sehr dünn (ca. 0-5 cm). Moos: nur die oberen 2 cm frisch-grün; Rest: stark verfilzte, zerfallende Moosteile. Untergrund: dunkelgrauer Marschboden. Obere Schicht (4-5 cm) stark durchwurzelt und von krümeliger Struktur, darunter feinkörniger, sehr dichter und nahezu rein mineralischer Kleiboden. pH 5.7-6.5. GoogleMaps  

Oribatidenfauna der Proben: Galumna obvius (Berlese)   , Ceratozetes peritus Grandjean   , Achipteria coleoptrata Oudemans   , Punctoribates punctum   (C. L. Koch-Berlese), Liebstadia similis (Michael)   , Scheloribates laevigatus (C.L.Koch)   , Oppia ornata (Oudemans)   , Oribella paolii multidentata   Evans, Suctobelba acutidens lobata   Forsslund, Ceratozetes mediocris Berlese   , Metabelba pulverulenta (C. L. Koch)   , Nothrus palustris (C. L. Koch)   , Platynothrus peltifer (C. L. Koch)   , Hypochthonius rufulus C. L. Koch   , Liacarus coracinus (C. L. Koch)   , Oppia quadricarinata (Michael)   , Oppia bicarinata (Paoli)   , Dameus clavipes (Hermann)   , Trichoribates trimaculatus (C. L. Koch)   , Xenillus tegeocranus (Hermann)   , Galumna lanceatus Oudemans   , Trichoribates incisellus (Kramer)   , Scutovertex minutus (C.L.Koch)   .

Fundort 4: Kelkheim im Taunus, Herrenwaldsiedlung (Hessen). Probe aus einem am Südhang gelegenen Eichen-Birkenwald. Probenstelle ca. 50 m vom Waldrand entfernt. Boden mit dünner Streudecke aus Eichenlaub, wenig Moos. Unterboden: lehmig, reich mit Wurzeln durchsetzt; stark krümelnde Struktur. pH 4-5. GoogleMaps   Die Begleitfauna wurde nicht determiniert.

Der Fundort 3 erschien auf Grund seiner Lage, sowie seiner unterschiedlichen Vegetationsdecke geeignet, wenigstens in groben Umrissen Aufschlüsse über den Lebensraum von Ceratozetes peritus   zu geben. Es wurden daher an dieser Stelle mehrere Einzelproben aus verschiedenen Höhenlagen an der Deichflanke(bezogen auf den Grundwasserspiegel) sowie aus verschiedenen Teilen der Vegetationsdecke entnommen. In jeder der Höhenlagen wurden jeweils gleich große Proben (0-3-0-4 1) aus den Moospolstern, aus der Übergangszone zwischen Moos und Gras und aus der Grasvegetation entnommen. Es wurde die oberste Bodenschicht bis zu einer Tiefe von 10-12 cm (gemessen ohne die Krautschicht) erfaßt. Die einzelnen Bohrkerne wurden so aufgeteilt, daß jeweils die Vegetationsschicht zusammen mit den obersten 1-2 cm Boden und der tiefere Bereich von 2-10 cm gesondert untersucht werden konnten.

Bei der Auswertung der Proben zeigte sich, daß Ceratozetes peritus   vorzugsweise in der Vegetationsschicht lebt; einzelne Exemplare, die im unteren Teil der Bohrkerne (2-10 cm) gefunden wurden, sind höchstwahrscheinlich beim Ausstechen der Proben zusammen mit Pflanzenteilen in die Tiefe gelangt.

Innerhalb der Vegetationsschicht war das Vorkommen von C. peritus   in der Hauptsache auf die Moospolster beschränkt, wo er zusammen mit Galumna obvius   , Achipteria coleoptrata   , Liebstadia similis   und Punctoribates punctum   zu den zahlenmäßig am stärksten vertretenen Arten gehörte. (Ihre maximale Abundanz zeigte die Art bei einem Wassergehalt der Proben von ca. 37%). In der Übergangszone zwischen Gras- und Moosvegetation war Ceratozetes peritus   weniger zahlreich vertreten; in den Proben aus der Grasnarbe wurden nur vereinzelte Exemplare gefunden (vgl. Tab. 1).

Unterschiede bezüglich der Oribatidenbesiedlung zwischen Rhytiadelphus-   und Brachytheciumrasen   wurden nicht festgestellt.

In Vergleichsproben von topographisch den Fundorten 1-3 entsprechenden Stellen mit torfigem Untergrund wurde Ceratozetes peritus   nicht gefunden. Es handelt sich bei diesem Material um Proben aus Rhytiadelphus squarrosus   -Polstern mäßig feuchter Wiesen (Wg 35-40%), deren Vegetationsdecke das gleiche Bild zeigte wie die der Fundorte 1-3, in deren torfig-sandigem Untergrund jedoch ein sehr hoher Anteil organischer Substanz enthalten war.

Das Vorkommen von Ceratozetes peritus   scheint sich demnach zumindest im nordwestdeutschen Bereich auf die Moospolster mäßig feuchter Wiesen zu beschränken. Sehr wahrscheinlich spielt dabei der stark mineralische Aufbau des Untergrundes in Verbindung mit dem Wassergehalt eine limitierende Rolle, da die Art bisher nur in Proben gefunden wurde, deren Untergrund aus Marschboden bestand. Die an den Fundorten 1-3 auftretenden Oribatiden, die größten- dem typischen Arten bestand der Gustavia fusiver   - Liebstadia similis   -Synusie angehören (vgl. Strenzke 1952, Tab. 14, Gruppe 2a-2d), lassen die Zuordnung von Ceratozetes peritus   zu dieser Gemeinschaft gegeben erscheinen. Eine definitive Eingliederung der Art in die Gruppe 2gamma (Strenzke 1952, Tab. 14) dieser Synusie, von deren Arten Scheloribates laevigatus   , Galumna obvius   , Liebstadia similis   , Tectocepheus velatus   , Pelops occultus   , Oribella lanceolata   , Ceratozetes mediocris   , Trichoribates novus   , Pelops auritus   zwar die meisten mit bemerkenswerter Konstanz und relativ großer Individuendichte an den Fundorten 1-3 vertreten waren, läßt sich anhand der zu geringen Anzahl untersuchter Proben zur Zeit noch nicht geben.

Inwieweit das Habitat von Ceratozetes peritus   im süddeutschen Gebiet ein anderes ist und die Art dort als Begleiter von Charakterarten acidophiler Wäl- auftritt, läßt sich anhand der einen vorliegenden Probe (Fundort 4) nicht beurteilen.

Nach brieflicher Mitteilung von Grandjean ist Ceratozetes peritus   in Frankreich eine in Waldböden sehr verbreitete Oribatidenart. " C. peritus   est commun en France dans la litière des regions boisées (feuilles mortes, débris végétaux quelconques avec ou sans musses on lichens). Chez moi, à Mongaillard (Dordogne) il est très commun dans un bois naturel dont des essences principales sont le châtaignier, le chêne et le charme (sur sol argileux à silex provenant de la décalcification de la craie) et il est rare dans un prairie à la lisière de ce bois GoogleMaps   ". (Grandjean in litt. 24. V. 62).

D) Zusammenfassung der diagnostischen Merkmale.

Adultus: Länge: 610 (590-640) µ; Breite 410 (390-420) µ. Färbung: tiefes Rotbraun, eine dunklere Querbinde verläuft etwa um die Mitte des Kör-. Rostraltectum mit 2 großen Lateralspitzen (d. ro.) (Abb. 5), Mittelteil des Tectum mehrfach gewellt oder mit mehreren (3) kleinen Zähnen. Lamellen oralwärts stark konvergierend und mit langen, freistehenden Cuspides (Abb.l). Bothridialorgan (Abb. 4) aus 3 Schuppen bestehend, Prozessus (psdm) der dorsomedianen Schuppe (sdm) inseriert als freistehendes Blättchen auf der svl. Sensillus piliform bis leicht claviform. 11 Paare sehr kleiner Notogasterborsten. Tutorium (Abb. 9) lamelliform mit langer, schlanker Spitze. Tiefe Genalinzisur (eis) (Abb. 3) läßt einen starken Genalprozessus (d. gen.) entstehen. Custodium (cus) (Abb. 3) in lange schlanke Spitze ausgezogen, bis zum Pedotectum I reichend. Lamelliformes Discidium (dis). Trochanter III kugelförmig mit stumpf-konischem Fortsatz. FeI: l"n2, l'n1; FeII: l"n2, l'n1. Jugendstadien(Grandjean 1951): Larven und Nymphen tragen dorsal und lateral am Hysterosoma große gerandete Sklerite. Ausgeprägter Pygidialschild vorhanden. Notogaster mit deutlicher "despression lateromarginal" (dlm). Notogasterborsten claviform und allseitig bedornt. Humeralorgan als poröse Papille ausgebildet.