Geranium rotundifolium L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Geraniaceae, Birkhaeuser Verlag : 621

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/253E6AB0-75C9-4DFE-2068-A70B64EF927E

treatment provided by

Donat

scientific name

Geranium rotundifolium L.
status

 

Geranium rotundifolium L.

Rundblättriger Storchschnabel

Unterscheidet sich von G. pusillum (Nr. 6) durch folgende Merkmale: Stengel abstehend behaart (Haare 0,3-0,8 mm lang), meist auch mit Drüsenhaaren; Blätter anliegend (nicht weich) behaart, bis auf etwa ½ 5-9teilig; Zipfel und Zähne 1-1 ½ mal so lang wie breit; Drüsenhaare 0,2-0,5 mm lang; Kelchblätter 4,5-6 mm lang; Kronblätter 5-6,5 mm lang, vorn ganzrandig, gerundet, rosa, auch zuunterst an den Rändern kahl; Frucht 1,6-1,8 cm lang, zerstreut abstehend behaart; Samen mit netzartiger Oberfläche. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 26: Material aus England (Warburg 1938) und aus Italien (Larsen 1956a).

Standort. Kollin und montan. Trockene Böden in warmen Lagen. Weinberge, Wegränder, Mauern.

Verbreitung. Ursprünglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze; heute über weite Gebiete der Erde verbreitet. - Im Gebiet: Im Alpenvorland, in den Nordalpen und in Graubünden sehr selten oder nicht vorhanden, sonst besonders in wärmeren Gegenden verbreitet und ziemlich häufig.

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