Cotoneaster bullatus BOIS.

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Wittmann, H. & Hohla, M., 2009, Beiträge zur Flora von Österreich, III, Linzer biologische Beiträge 41 (2), pp. 1677-1755: 1699-1700

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5279728

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/205CD470-FFE6-FF88-D292-28381FE6FE5B

treatment provided by

Carolina

scientific name

Cotoneaster bullatus BOIS.
status

 

Cotoneaster bullatus BOIS.  

Oberösterreich: Salzkammergut, Bad Goisern, Hecke in Untersee 400 m SSW der Ortschaft Wieseleben, ca. 600 m, 8347/4, 14.08.200 7, obs. FE.

Salzburg: Flachgau, Henndorf, Fenninger Spitz am Wallersee, verwildert am Rand eines Ufergehölzes, ca. 515 m, 8145/1, 28.04.200 8, obs. OS. – Flachgau, Salzkammergut, St. Gilgen, W Abersee, Kapelle bei der Franzosenschanze, verwildert in einer Karbonat-Felsflur, ca. 550 m, 8246/3, 14.10.200 8, leg./det. OS, Herbarium OS/LI. – Tennengau, Salzburger Becken, Puch, Pucher-Au an der Salzach, Mischwald, ca. 440 m, 8244/4, 27.04.200 8, leg./det. OS, Herbarium OS/LI. – Tennengau, Salzburger Becken, Hallein, Salzachböschung bei Mitterau (orogr. rechts), Ufergehölz, ca. 440 m, 8344/2, 17.04.200 4 & 30.05.200 4, leg./det. OS, Herbarium OS/LI. – Tennengau, Salzburger Becken, Golling, Mischwald oberhalb Schwimmbadstrasse, ca. 480 m, 8445/1, 20.04.200 2, leg./det. OS, Herbarium OS/LI.

Cotoneaster bullatus   wird erst seit einigen Jahren in Österreich verwildert nachgewiesen, mittlerweile sind aber schon mehrere Vorkommen bekannt geworden. Die ersten Nachweise aus Oberösterreich wurden von STÖHR et al. (2006) zusammengefasst, wobei dort ein Fund aus Traunkirchen und somit nicht allzu weit von dem hier angeführten vorgestellt wird. Einen weiteren Fund aus Oberösterreich bringt HOHLA (2006b). In der Be- gleitvegetation in Wieseleben wuchs auch Cotoneaster horizontalis   . Aus dem Bundesland Salzburg wurden zuletzt vermehrt Vorkommen bekannt ( SCHRÖCK et al. 2004, STÖHR et al. 2006, PILSL et al. 2008, EICHBERGER et al. 2008). Cotoneaster bullatus   wird in neuerer Zeit auch aus intensiv adventivfloristisch erforschten Gebieten Deutschlands (z.B. ADOLPHI 1997) und der Schweiz (z.B. LANDOLT 1993) gelegentlich verwildert nachgewiesen.

Cotoneaster dielsianus E. PRITZ.   und Cotoneaster divaricatus REHDER et E. H.