Nymphoides peltata (S. G. GMEL.) O. KUNTZE

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Wittmann, H. & Hohla, M., 2009, Beiträge zur Flora von Österreich, III, Linzer biologische Beiträge 41 (2), pp. 1677-1755 : 1723

publication ID

https://doi.org/10.5281/zenodo.5279728

DOI

https://doi.org/10.5281/zenodo.5282029

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/205CD470-FFDE-FFB1-D291-2F231FB3FAF5

treatment provided by

Carolina

scientific name

Nymphoides peltata (S. G. GMEL.) O. KUNTZE
status

 

Nymphoides peltata (S. G. GMEL.) O. KUNTZE

Salzburg: Pinzgau, Zell am See, Teichrand nahe Flugplatz in Schüttdorf, ca. 750 m, 8742/2, 26.06.200 1, obs. OS. – Lungau, Taurachtal zwischen Mauterndorf und Tweng, Twenger Au N der Annakapelle, flachgründige Weiderasen über Kalkschotter, schlammige Mulde, ca. 1180 m, 8847/2, 19.05.200 7, leg./det. PP, Herbarium PP.

Diese, vom Blattwerk an eine kleine Teichrose erinnernde Wasserpflanze wurde im Bundesland Salzburg bisher erst einmal in der Stadt Salzburg angetroffen ( PILSL et al. 2008). Während dieses Vorkommen in einem Graben nur aus wenigen Pflanzen bestand, bedeckten die Pflanzen aus dem neuen Vorkommen im Lungau mehrere Quadratmeter eines schlammigen Tümpels. Die Art zeigte sich hier sehr vital und steigt entgegen den Angaben in FISCHER et al. (2008) auch deutlich in die Montanstufe auf. Während das Vorkommen in einem Teich bei Schüttdorf nahe der Stadt Zell am See – obwohl zumindest seit 1964 bestehend (mündl. Mitt. H. SONDEREGGER) – ziemlich sicher angesalbt wurde, ist dies beim Lungauer Bestand nicht so offensichtlich, da sich der Tümpel fernab jeder Siedlung in dem grossen Weidegebiet der Twenger Au befand. Doch auch dieser Bestand wurde höchstwahrscheinlich vor nicht all zu langer Zeit von einem "Naturliebhaber" hier ausgepflanzt und breitet sich nun recht erfolgreich aus.