Helleborus orientalis LAM.

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Wittmann, H. & Hohla, M., 2009, Beiträge zur Flora von Österreich, III, Linzer biologische Beiträge 41 (2), pp. 1677-1755: 1714

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5279728

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.5282011

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/205CD470-FFD5-FFBA-D292-2D901FD6FB62

treatment provided by

Carolina

scientific name

Helleborus orientalis LAM.
status

 

Helleborus orientalis LAM.  

Wien: 17. Bezirk, Wald in verbrachtem Gartengelände 200 m W Hanslteich in Neuwaldegg, ca. 295 m, 7763/3, 26.01.200 8, leg./det. FE, Herbarium FE. – 18. Bezirk, Laubwald nahe Siedlung 300 m E vom Heuberggipfel 1 km S von Neuwaldegg, ca. 390 m, 7763/4, 02.01.200 9, obs. FE.

Niederösterreich: Thermenlinie, Baden, Wald 30 m S Bundesstrasse und 250 m SE Kirche St. Helena, ca. 245 m, 7963/3, 24.02.200 8, leg./det. FE, Herbarium FE. – Thermenlinie, Wöllersdorf, Waldrand 500 m S Bahnhof Wöllersdorf, ca. 380 m, 8163/1, 24.02.200 8, leg./det. FE, Herbarium FE. – Erlauftal, Wieselburg, Uferböschung am linken Ufer der Erlauf 400 m S der Mündung der Kleinen Erlauf, ca. 255 m, 7856/4, 05.03.200 8, obs. FE. – Wienerwald, Kritzendorf, Gebüsch auf Schrebergartengrundstück zwischen den Weinbergen 500 m S der St. Paula-Kapelle, ca. 250 m, 7663/4, 28.12.200 8, obs. FE. – Marchfeld, Deutsch-Wagram, Waldrand 200 m S von der Bundesstrasse und 150 m SW vom Sportplatz Deutsch-Wagram, ca. 165 m, 7665/4, 11.05.200 9, obs. FE.

Oberösterreich: Kürnberger Wald, Linz, N-exponierter Wald 50 m SE der Kirche St. Margarethen ca. 300 m SSE von der Mündung des Zaubertal-Baches, zusammen mit Brunnera macrophylla, Galeobdolon argentatum und Vinca major, ca. 300 m, 7651/4, 13.04.200 7, leg./det. FE, Herbarium FE.

Salzburg: Tennengau, Salzburger Becken, Hallein, Wessel-Promenade bei der Neumayer-Brücke, Salzachböschung, verwildert, ca. 440 m, 8344/2, 10.04.200 5, leg./det. OS, Herbarium OS/LI. – Tennengau, Salzburger Becken, Golling, Mischwald und Hügel N Badstrasse im Ortsbereich, verwildert, ca. 500 m, 8445/1, 20.04.200 3, obs. OS.

Die beliebte Zierpflanze Helleborus orientalis   wurde von MELZER & BARTA (2001) im Rosaliengebirge erstmals für Österreich verwildert nachgewiesen. Seither wurden weitere Verwilderungen veröffentlicht: STÖHR et al. (2002) und PILSL et al. (2008) melden u.a. vier Verwilderungen aus dem Stadtgebiet von Salzburg. Die hier mitgeteilten Funde belegen, dass Helleborus orientalis   in Ausbreitung und mittlerweile in Österreich lokal in Einbürgerung begriffen ist. Dafür spricht auch, dass das kleine Vorkommen im Park des Bildungshauses St. Virgil in der Landeshauptstadt Salzburg, von dem PILSL et al. (2008) schreiben, dass es nur aus drei Stöcken besteht, mittlerweile eine Populationsstärke von an die hundert Individuen erreicht hat (Feldbeobachtung HW, 2009).