Salvinia natans (L.) All.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 148

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/195B2EDA-513B-E7E6-5CFC-8AD6C5794AE2

treatment provided by

Donat

scientific name

Salvinia natans (L.) All.
status

 

Salvinia natans (L.) All.

Schwimmfarn

1 jährig. Stengel 3-20 cm lang, unverzweigt oder verzweigt, Durchmesser 1-2 mm. Blätter etwa 1 mm lang gestielt; Schwimmblätter im Umriß oval, am Grunde herzförmig, 1-1,5 cm lang, 0,5-1 cm breit, unterseits zerstreut behaart, oberseits dicht mit warzenähnlichen, 0,3-0,8 mm hohen Gebilden bedeckt, die je 3-4 kleine, 5-9zellige, braune Haare tragen; untergetauchte Blätter in 10-14 haarförmige, bis 7 cm lange Abschnitte (Scheinwurzeln) geteilt. Sporokarpien in Gruppen von 3-8, kugelig, Durchmesser zur Reifezeit etwa 3 mm. - Sporenreife; Sommer bis Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 8: Material aus Charkow. 2n = 16: Material aus Japan und aus Algerien. 2n = 18: Material aus Pisa (Italien). 2n = 24: Material aus Algerien. 2n = 30 und 48: Material aus dem Handel. Zusammenstellung dieser Ergebnisse von D’Amato-Avanzi (1957). Loyal (1958) zählte an Material aus Kaschmir 2n = 18.

Standort. Kollin. Stehende, kalkfreie, sommerwarme Gewässer. Als Seltenheit im Myriophyllo-Nupharetum W. Koch 1926.

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordgrenze durch Holland, Norddeutschland, Baltikum, mittleres Wolgagebiet, Kaspisches Meer, südliches Obgebiet, Zentralasien, Indien, Südostasien, Japan; Südgrenze durch Nordafrika und Kleinasien. In Nordamerika eingeführt (Aquarienpflanze). Verbreitungskarten von Meusel (1960 1964). - Im Gebiet: Genf (Altlauf der Rhone bei Cartigny, Weber 1966), Oberrheinische Tiefebene, unteres Aostatal, Lombardei (Chiavenna, Colico), Meran; selten und unbeständig.