Sagittaria L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 214-213

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/0984D4F8-46A4-A84E-844B-8DDDB791499E

treatment provided by

Donat

scientific name

Sagittaria L.
status

 

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Pfeilkraut

Ausdauernde, oft unterirdische, knollentragende und unterirdische Ausläufer treibende Wasserund Sumpfpflanzen. Alle Blätter grundständig, untergetaucht, schwimmend oder aus dem Wasser ragend, sehr vielgestaltig; aus dem Wasser ragende Blätter meist pfeilförmig, bei S. platyphylla lanzettlich. Blütenstand aus übereinanderstehenden Quirlen. Blüten eingeschlechtig, unten im Blütenstand ♀ und ♂, oben nur ♂ Blüten; ♀ Blüten meist viel kürzer gestielt als die ♂. Perigonblätter 6; äußere grün, innere kronblattartig. Staubblätter zahlreich. Früchtchen zahlreich, frei, flach, im Umriß oval mit geflügeltem Rand und deutlichem Schnabel, einen kugeligen Kopf bildend.

Die Gattung umfaßt über 30 Arten, die vor allem in Nord- und Südamerika verbreitet sind. Einige Arten sind beliebte Aquarienpflanzen. In Europa sind 2 Arten einheimisch: S. natans Pallas in Schweden und Finnland, S. sagittifolia L. in fast ganz Europa . Neue systematische Bearbeitung der Gattung von Bogin (1955). Polyploidie ist in der Gattung unbekannt. Von den 28 untersuchten Arten haben alle 2n = 22 Chromosomen (Zusammenstellung von Baldwin und Speese 1955 und Harada 1956).

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