Satureja L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Labiatae, Birkhaeuser Verlag : 141-136

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/050C15D1-A217-0049-24C8-8483D4B03CF5

treatment provided by

Donat

scientific name

Satureja L.
status

 

Satureja L.

Kalaminthe, Bergminze

Oft gynodiözisch oder heteranthisch (s. Familienbeschreibung). Kelch röhren- bis glockenförmig, 10-13nervig, ± gleichmäßig 5 zähnig oder 2lippig; Kelchröhre innen kahl oder behaart, außen wie der Stengel behaart. Krone innen kahl, mit kurzer oder langer Röhre und 2lippigem Rand; Oberlippe flach, ganzrandig oder ausgerandet; Unterlippe 3teilig, oft mit ausgerandetem Mittel- abschnitt, der größer ist als die Seitenabschnitte. Staubblätter 4, der Oberlippe ± anliegend und gebogen; Staubbeutel meist mit spreizenden Hälften. Teilfrüchte eiförmig, glatt oder grubig, 1-1,5 mm lang.

Die Gattung Satureja umfaßt etwa 130 Arten, die in den wärmeren Gebieten der Erde, vor allem im östlichen Mittelmeergebiet und in den Anden verbreitet sind. Von den im Gebiet vorkommenden Arten werden oft S. grandiflora (Nr. 4) und die Artengruppe der S. Calamintha (Nr. 5), in eine eigene Gattung Calamintha Moench, S. Acinos (Nr. 6) und S. alpina (Nr. 7) in eine Gattung Acinos Moench und S. vulgaris (Nr. 3) in eine Gattung Clinopodium L. gestellt. Chromosomengrundzahlen n = 9, 10, 11, 12.

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