Megalopinus speculifrons, Puthz, 2012

Puthz, V., 2012, Über die neuweltlichen Megalopinus-Arten (Coleoptera, Staphylinidae) (24. Beitrag zur Kenntnis der Megalopsidiinen), Linzer biologische Beiträge 44 (1), pp. 613-834 : 651

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5328273

DOI

https://doi.org/10.5281/zenodo.5390129

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/03D887EF-3C6D-B769-FF4C-FF69763DFAB5

treatment provided by

Carolina

scientific name

Megalopinus speculifrons
status

sp. nov.

Megalopinus speculifrons View in CoL nov.sp. ( Abb. 30 View Abb , 320 View Abb )

Typus material: Holotypus (): Peru: Loreto, Iquitos, Barillal , 10. II. 1984, L. Huggert . Paratypen: 1: Ecuador: Zamera Bombuscaro , 1000m, Podocarpus N. P., barkspray, L1B4, XI. 2009, Schmidl & Prötzel (photo ECCOSTAP 87) ; 1: Brasilien: Amazonas, Mission Canaburiam, Canal Maturaca , 70m, 27. I. 1963, C. Lindemann ; 1: Bolivien: Yuracaris ; 1: Bolivien: Sta Cruz, 3,7 km SSE Buena Vista, Hotel Flora y Fauna , 17 o 29. 95’S, 63 o 33. 15’W, 400-440m, secondary forest, FIT, 2.-8. XI. 2002, R. Leschen 065. GoogleMaps HT im ZML, PTT im IRSNB, im KSEM, in der Zoologischen Staatssammlung, München und in cP.

Beschreibung Glänzend, schwarzbraun, Elytren mit mehreren kleinen rötlichgelben Flecken und zwei kurzen Punktreihen. Fühler rötlichbraun. Beine gelblichbraun, die Hinterschenkel in ihrer Apikalhälfte ± angedunkelt. 10. Tergit fein und mässig dicht auf dicht punktuliertem Grund punktiert.

Länge: 3,0- 3,7mm (Vorderkörperlänge: 1,8-2,0mm).

PM des HT: HW: 43, 5; DE: 24; PW: 32, 5; PL: 30; EW: 42; EL: 32, 5; SL: 26.

Männchen: 11. Fühlerglied 4x so lang und 1,3x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand breit und flach abgerundet. Aedoeagus bilateralsymmetrisch, mit mässig breit abgerundeter Spitze des Medianlobus, im Innern mit zwei Feldern ± spitzer Zotten ( Abb. 320 View Abb ); Parameren viel länger als der Medianlobus, ziemlich dick, an ihren Spitzen lappig erweitert, mit zwei undeutlichen Borsten.

Weibchen: 11. Fühlerglied 2,8x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied.

Kopf etwas breiter als die Elytren, Stirn jederseits mit einer punktierten Längsfurche, der breite Mittelteil flach erhoben und punktfrei, spiegelglatt ( Abb. 30 View Abb ); einige lange Borsten werden wenig deutlich. Pronotum breiter als lang, im vorderen Drittel am breitesten, das vorderste Seitenzähnchen ± deutlich vorragend; Punktierung in den mittleren beiden, tief eingesenkten Querfurchen mässig grob und dicht, die unpunktierten Wülste/Beulen stark erhoben. Elytren deutlich breiter als lang, mit mehreren kleinen, rötlichgelben Flecken: an den Schultern, neben der Naht im vorderen Nahtviertel, seitlich kurz vor der Längsmitte sowie, schmal, der gesamte Hinterrand (s. a. Variabilität); Punktierung: 3, 3/3, 3; 3, 4/2, 2; 2, 3/3, 3; 4, 4/3, 3; 3, 2, 4/4, 2, 2.

Variabilität: Bei den Paratypen aus Bolivien sind die rötlichgelben Partien der Elytren ausgedehnter als oben beschrieben: beim PT von Sta Cruz fliesst der mittlere seitliche Fleck mit dem vorderen inneren Nahtfleck zusammen, beim PT aus Yuracaris ist fast die gesamte Vorderhälfte der Elytren rötlichgelb. Alle diese Stücke stimmen aber in der Struktur ihres Exoskeletts überein.

Differenzial diagnose Durch ihren eigenartigen Stirnbau, ihre Elytrenzeichnung sowie durch die tief eingegrabenen Furchen des Pronotums lässt sich diese Art leicht erkennen.

Etymologie: Wegen der glänzenden Stirnmitte nenne ich diese neue Art "speculifrons" (Lat. = mit glänzender Stirn).

ZML

St Petersburg State University

IRSNB

Institut Royal des Sciences Naturelles de Belgique

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Coleoptera

Family

Staphylinidae

Genus

Megalopinus

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