Cotoneaster dammeri SCHNEID.

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Hohla, M. & Schröck, C., 2007, Beiträge zur Flora von Österreich, II, Linzer biologische Beiträge 39 (1), pp. 155-292: 186

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5407540

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.5476839

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/03A687C0-FFF0-FFE6-C2EE-FC48FC02FEEA

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Cotoneaster dammeri SCHNEID.
status

 

Cotoneaster dammeri SCHNEID.  

Oberösterreich: Unteres Mühlviertel, Grein an der Donau, Felsen am Greinbach, ca. 270m, 7755/3, 22.10.2002, leg./det. OS, Herbarium OS/LI. – Innviertel, Braunau am Inn, Krankenhaus St. Josef, auf einer alten Winter-Linde in einer Astgabel, ca. 350m, 7744/1, 03.03.2003, leg./det. OS, Herbarium OS/LI.

Salzburg: Flachgau, Osterhorngruppe, Ebenau, Hinterwinkl, südexponierte Magerweide E Vorderpechau, ca. 660m, 8244/2, 06.08.2003, vid. OS. – Tennengau, Salzburger Becken, Hallein, Bahnhof, auf Bahnschotter, ca. 445m, 8344/2, 31.05.2004, leg./det. OS, Herbarium OS/LI. – Tennengau, Golling, Torren, Bluntautal, Waldrand nahe der Bluntauseen, ca. 480m, 8444/2, 03.09.2003, vid. OS. – Pongau, Gasteinertal, Böckstein, Friedhof, auf Kies verwildert, ca. 1110m, 8944/2, 09.07.2003, vid. OS. – Pongau, Gasteinertal, Bad Hofgastein, Friedhof, auf Kies verwildert, ca. 880m, 8844/2, 09.07.2003, vid. OS. – Pinzgau, Krimml, Ruderal an der Krimmler Ache nahe Holztratte, ca. 1025m, 8739/3, 28.07.2005, vid. OS.

Tirol: Osttirol, Lienz, verwildert an der Ufermauer der Isel im Stadtzentrum, ca. 675m, 9142/4, 10.05.2005, leg./det. OS, Herbarium OS/LI.

Neu für Tirol. Die ersten Salzburger Nachweise zu dieser häufig als Bodendecker in Rabatten gezogenen, aus China stammenden Zierpflanze wurden von SCHRÖCK et al. (2004a) angeführt, die darauf hinweisen, dass Verwilderungen v.a. in Siedlungsnähe zu beobachten sind. Nunmehr werden weitere naturalisierte Vorkommen aus Salzburg vorgestellt, die zeigen, dass diese Art auch bereits inneralpin anzutreffen ist und gelegentlich abseits von menschlichen Siedlungen in mehr oder weniger naturnahen Biotopen wie Extensivweiden oder Waldränder auftreten kann. Auch Felsstandorte werden gelegentlich besiedelt, wie der Nachweis aus Grein an der Donau belegt. In Tirol war Cotoneaster dammeri   bislang noch nicht nachgewiesen (vgl. WALTER et al. 2002), so dass der Fund in Lienz dem Erstnachweis für dieses Bundesland entspricht.