Fritillaria imperialis

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Hohla, M. & Schröck, C., 2007, Beiträge zur Flora von Österreich, II, Linzer biologische Beiträge 39 (1), pp. 155-292 : 203

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5407540

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/03A687C0-FFDF-FFF6-C2EE-FE78FC90FCC2

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Fritillaria imperialis
status

 

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Niederösterreich: Marchfeld, Strasshof an der Nordbahn, verwildert am Rand eines Schwarzföhrenforstes nahe dem Bartoschviertel, ca. 160m, 7665/4, 01.04.2004, vid. OS.

Neu für Österreich. Fritillaria imperialis stammt ursprünglich aus Südwestasien ( ERHARDT et al. 2000) und ist unter dem deutschen Namen Kaiserkrone häufig und bereits seit längerer Zeit in mitteleuropäischen Gärten anzutreffen; nach Wien etwa wurde sie bereits im 16. Jhd. eingeführt und alsbald von Carolus Clusius vermehrt ( KRAUSCH 2003). Umso bemerkenswerter ist, dass bisher noch keine Verwilderungen aus Österreich registriert wurden (vgl. WALTER et al. 2002). Auch in den Nachbarländern Tschechien und Schweiz wurden bislang keine naturalisierten Vorkommen erfasst (vgl. PYŠEK et al. 2002, GASSMANN & WEBER 2006). In Strasshof wurde nur ein vegetatives Individuum am Rand eines siedlungsnahen Schwarzföhrenforstes beobachtet, das ursprünglich wohl auf einen Gartenauswurf zurückzuführen ist.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Liliopsida

Order

Liliales

Family

Liliaceae

Genus

Fritillaria

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