Cotoneaster divaricatus REHD. et WILS., REHD. et WILS.

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Hohla, M. & Schröck, C., 2007, Beiträge zur Flora von Österreich, II, Linzer biologische Beiträge 39 (1), pp. 155-292: 187

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5407540

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.5476841

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/03A687C0-FFCF-FFE6-C2EE-FDB0FE0CFB32

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Cotoneaster divaricatus REHD. et WILS.
status

 

Cotoneaster divaricatus REHD. et WILS.  

Kärnten: Klagenfurt, Universitätsstrasse, Schotterstreifen am Strassenrand, ca. 440m, 9351/4, 21.09.2005, leg./det. PP, Herbarium PP.

Salzburg: Pinzgau, Krimml, verwildert in einem Feldgehölz in Unterkrimml, ca. 985m, 8739/3, 09.10.2005, vid. OS. – Pongau, Gasteinertal, Badgastein, Wasserfallschlucht im Ortsbereich, verwildert in einem luftfeuchten Mischwald, ca. 970m, 8844/4, 15.09.2004, leg./det. OS, Herbarium OS/LI.

Tirol: Osttirol, Lienz, verwildert an einem Stadtmauerrest unweit der Isel, ca. 675m, 9142/4, 10.05.2005, leg./det. OS, Herbarium OS/LI. – Osttirol, Virgental, Prägraten, verwildert an einer Strassenböschung unweit Gh. Islitzer in Hinterbichl, ca. 1340m, 8940/3, 22.07.2006, vid. OS.

Neu für Kärnten. Auf diese häufig verwildernde, in früherer Zeit oft mit Cotoneaster horizontalis   verwechselte Steinmispel wird seit der ersten Angabe für Österreich (STÖHR 2002) vermehrt hingewiesen, zuletzt bei ESSL (2006ac), SCHINNINGER (2006) und STÖHR et al. (2006). Cotoneaster divaricatus   verwildert mindestens so häufig wie C. horizontalis   , fehlt aber bei FISCHER et al. (2005), so dass Bestimmungen mit dieser Flora meist zwangsläufig zu C. horizontalis   führen müssen. Aufgrund des obigen Nachweises aus Klagenfurt wird hier der Erstfund für Kärnten mitgeteilt, zudem war diese Art noch nicht aus Osttirol bekannt. Wie die Funde dem Virgental und den Salzburger Gebirgsgauen zeigen, kann selbst inneralpin mit Verwilderungen dieser Pflanze gerechnet werden. Das Vorkommen in Prägraten ist bislang das höchstgelegene von Cotoneaster divaricatus   in Österreich.