Cotoneaster frigidus

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Hohla, M. & Schröck, C., 2007, Beiträge zur Flora von Österreich, II, Linzer biologische Beiträge 39 (1), pp. 155-292: 188

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5407540

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/03A687C0-FFCE-FFE7-C2EE-FDC7FDD4FBEF

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Cotoneaster frigidus
status

 

Cotoneaster frigidus   × salicifolius   (C. × watereri FRANCH.)

Wien: 11. Bezirk, Pflasterspalten im N-Teil des Erholungsparks Laaer Berg, ca. 230m, 7864/1, 01.10.2006, leg./det. FE, Herbarium FE.

Neu für Wien. Dieser häufig kultivierte Zierstrauch stellt einen Neuzugang der letzten Jahre für die Adventivflora Österreichs in der bis vor kurzem wenig beachteten Gattung Cotoneaster   dar. Der Erstnachweis von Cotoneaster   × watereri für Österreich erfolgte jüngst durch einen Fund von HOHLA (2006b) am oberösterreichischen Innufer. Diese in Kultur hybridogen aus mehreren Elternsippen (v.a. C. salicifolius   und C. frigidus   ) entstandene Pflanze wird häufig kultiviert (ROLOFF & BÄRTELS 1996); vom ähnlichen Cotoneaster salicifolius   lässt sie sich v.a. durch nicht-verkahlende, weissflockig behaarte Blattunterseiten unterscheiden (ROLOFF & BÄRTELS 1996). Nach FITSCHEN (2002) und PRESTON et al. (2003) sind beide Sippen aber nicht immer eindeutig zu trennen, so dass Verwechslungen häufig sind. In der Umgebung von Basel tritt Cotoneaster   × watereri mehrfach verwildert auf ( BRODTBECK et al. 1997), auch in England ist die Hybride lokal eingebürgert (CLEMENT & FOSTER 1994, PRESTON et al. 2003). Hingegen fehlen Nachweise aus Tschechien ( PYŠEK et al. 2002).