Erigeron karvinskianus DC.

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Hohla, M. & Schröck, C., 2007, Beiträge zur Flora von Österreich, II, Linzer biologische Beiträge 39 (1), pp. 155-292: 199

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5407540

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.5476855

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/03A687C0-FFC3-FFEA-C2EE-FC57FE89FA99

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Erigeron karvinskianus DC.
status

 

Erigeron karvinskianus DC.  

Oberösterreich: Kalkalpen, Molln, Pflasterritzen 50m S von der Ortskirche, ca. 440m, 8151/2, 28.07.2005, leg./det. FE, Herbarium FE.

Salzburg: Flachgau, Wolfgangseegebiet, St. Gilgen, Pflasterritzen zwischen Gehsteig und Hausmauer E der Kirche, ca. 550m, 8246/1, 21.07.2004, leg./det. PP, Herbarium PP.

Neu für Österreich. Der in Mittel- und im nördlichen Südamerika heimische Erigeron karvinskianus   wird in Mitteleuropa regelmässig als Zierpflanze kultiviert. Die Art hat durchaus das Potenzial zu einem erfolgreichen Neubürger; dies belegen die Angaben für Grossbritannien   , wo Erigeron karvinskianus   als "… well established on walls and […] increasing" eingestuft wird (CLEMENT & FOSTER 1994, PRESTON et al. 2003). Ebenso kommt er regelmässig in klimawarmen Tälern der West- und Südalpen vor ( BRANDES 1989a, AESCHIMANN et al. 2004). Im südlichen Bayern und Baden-Württemberg wurde Erigeron karvinskianus   in den letzten Jahren erstmals als unbeständiger Neubürger beobachtet ( DÖRR 1992, BUTTLER 2000, DÖRR & LIPPERT 2004). Auf tropisch-subtropischen Inseln gilt die Art sogar als problematisch, wie z.B. in Hawaii oder in La Reunion ( PIER 2006).