Saintpaulia ionantha H. WENDL.

Stöhr, O., Pilsl, P., Essl, F., Hohla, M. & Schröck, C., 2007, Beiträge zur Flora von Österreich, II, Linzer biologische Beiträge 39 (1), pp. 155-292: 243

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5407540

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.5476953

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/03A687C0-FFB7-FF9E-C2EE-FD38FC5BFB67

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Saintpaulia ionantha H. WENDL.
status

 

Saintpaulia ionantha H. WENDL.  

Salzburg: Flachgau, Mattsee, Friedhof, auf Kies verwildert, ca. 505m, 8044/2, Sommer 2003, vid. CS & OS.

Neu für Österreich. Die bei uns als "Usambaraveilchen" bekannte Gattung Saintpaulia   gehört nicht zu den Violaceen, sondern zu den Gesneriaceen. Sie umfasst 20 Arten niedriger, immergrüner Stauden, die in einer begrenzten Region des tropischen Ostafrikas auf Böschungen, an Flussufern oder als Epiphyten auf Bäumen auftreten. Saintpaulia ionantha   bildet dabei für die meisten der ca. 2000 bekannten, verschiedenfarben blühenden Kultivare den Ausgangspunkt ( BARTHLOTT 2000). Obwohl als nicht frosthart beschrieben, wird die Art bei uns selten im Freiland kultiviert, so zum Beispiel auf Friedhöfen. Von solchen Kulturen stammt auch die hier beobachtete, sicherlich vorübergehende Verwilderung ab. Aus Österreich waren bislang noch keine entsprechenden Nachweise bekannt (vgl. WALTER et al. 2002) und auch für Mitteleuropa   dürfte die Art neu sein (vgl. z.B. PYŠEK et al. 2002, GASSMANN & WEBER 2006).