Cotoneaster bullatus BOIS. (Runzelige Steinmispel)

Essl, F. & Stöhr, O., 2006, Bemerkenswerte floristische Funde aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, Teil III, Linzer biologische Beiträge 38 (1), pp. 121-163 : 127-128

publication ID

https://doi.org/10.5281/zenodo.4507065

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/039087F7-2C7D-FF80-01F6-FA40FD78FE74

treatment provided by

Felipe

scientific name

Cotoneaster bullatus BOIS. (Runzelige Steinmispel)
status

 

Cotoneaster bullatus BOIS. (Runzelige Steinmispel)

• Konglomeratfelsen und Trockengebüsch am rechten Ybbsufer in der Ybbsschlucht 300 m

westlich vom Marienhof/Waidhofen a. d. Ybbs (2004; 8054/2). Einige Sträucher, synan-

throp; leg. FE.

Von Cotoneaster bullatus sind erst in den letzten Jahren erste Verwilderungen aus Österreich bekannt geworden ( SCHRÖCK et al. 2004, STÖHR et al. 2006, HOHLA 2006). Die ersten Nachweise für Niederösterreich stammen aus dem Marchfeld ( STÖHR et al. 2006) und aus der Erlaufschlucht bei Purgstall, wo die Art in Trockengebüschen eingebürgert ist ( ESSL 2005c). Der hier vorgestellte Bestand in der Ybbsschlucht besiedelt ebenfalls Trockengebüsche und es bleibt abzuwarten, ob Cotoneaster bullatus nicht auch an anderen Stellen in Trockengebüschen auftritt. Für Deutschland vermutet ADOLPHI (2001) auf Grund der Neufunde der letzten Jahre eine derzeit ablaufende Einbürgerung. Im nördlichen Rheinland gehören C. bullatus und der ähnliche, aber rotfrüchtige C. moupinensis zu den am häufigsten verwildernden Cotoneaster -Sippen.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Rosales

Family

Rosaceae

Genus

Cotoneaster