Othocallis siberica (HAW.) SPETA (Sibirischer Blaustern)

Essl, F. & Stöhr, O., 2006, Bemerkenswerte floristische Funde aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, Teil III, Linzer biologische Beiträge 38 (1), pp. 121-163 : 141

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.4507065

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https://treatment.plazi.org/id/039087F7-2C6F-FF92-01F6-FA8DFC97FE1C

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Felipe

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Othocallis siberica (HAW.) SPETA (Sibirischer Blaustern)
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Othocallis siberica (HAW.) SPETA (Sibirischer Blaustern) View in CoL

• Laubwaldrest an der Holiczergasse im Bartoschviertel/Strasshof an der Nordbahn (2004; 7665/3). Zahlreiche Pflanzen, synanthrop; leg. OS.

• Grasböschung am Damm bei Lourdeskapelle/Gross-Engersdorf (2004; 7665/3). Eine Pflanze, synanthrop; vid. OS.

Von Othocallis siberica werden erst seit einigen Jahren vermehrt Verwilderungen aus Österreich bekannt. WALTER et al. (2002) führen die Art nicht für die Adventivflora Österreichs an, allerdings existiert schon eine ältere Angabe von FISCHER (1951). Nach den Erfahrungen aus Deutschland dürfte vermutlich auch die Verwechslung mit anderen Sippen (v. a. Scilla bifolia View in CoL s.l.) verantwortlich für die weitgehend fehlenden älteren An- gaben sein (vgl. ADOLPHI 1995). In den letzten Jahren wurden auch aus Österreich erste Verwilderungen gemeldet: HOHLA (2002) bringt einen ersten Nachweis aus dem Innviertel in Oberösterreich, aus Salzburg stammen Angaben von FISCHER (1951), PILSL et al. (2002), STÖHR et al. (2002) und SCHRÖCK et al. (2004). In Deutschland zählt Othocallis siberica zu den regional regelmässig verwildernden Sippen: BRANDES (2003) nennt zahlreiche Vorkommen aus Braunschweig, nach ADOLPHI (1995) ist die Art im Rheinland "in Hecken, Wegrändern und Gebüschen nicht selten".

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