Muscari armeniacum LEICHTLIN ex BAKER (Armenische Traubenhyazinthe)

Essl, F. & Stöhr, O., 2006, Bemerkenswerte floristische Funde aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, Teil III, Linzer biologische Beiträge 38 (1), pp. 121-163: 140

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.4507065

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/039087F7-2C68-FF94-01F6-FE00FE74FC05

treatment provided by

Felipe

scientific name

Muscari armeniacum LEICHTLIN ex BAKER (Armenische Traubenhyazinthe)
status

 

Muscari armeniacum LEICHTLIN ex BAKER (Armenische Traubenhyazinthe)  

• Strassenböschung gegenüber Donaustrasse 7 400 m nordöstlich von der Ortskirche/Haslau a. d. Donau (2005; 7866/3). Kleiner Bestand; leg. FE.

• Strassenböschung 50 m nördlich vom Gebäude Hauptstrasse 66a 600 m nordöstlich von der Ortskirche/Haslau a. d. Donau (2005; 7866/3). Kleiner Bestand; leg. FE.

Verwilderungen der häufig als Zierpflanze kultivierten Muscari armeniacum   wurden in der Vergangenheit häufig irrtümlich zu Muscari neglectum   gestellt (vgl. ADOLPHI 1995, JÄGER & WERNER 2002). In den letzten Jahren wurden aber vermehrt Verwilderungen aus Österreich veröffentlicht (z. B. HOHLA et al. 2000, SCHRÖCK et al. 2004). Die Vorkommen befinden sich ausnahmslos in siedlungsnahen Lagen, wobei im Einzelfall die Beurteilung des floristischen Status problematisch ist. In Deutschland ist Muscari armeniacum   im Rheinland und in den angrenzenden Gebieten an vielen Stellen eingebürgert und in den letzten Jahren in starker Ausbreitung begriffen ( ADOLPHI 1995; K. Adolphi mündl. Mitteilung). In England hat sich die Art seit ihrem ersten verwilderten Auftreten 1892 in zahlreichen Gebieten völlig eingebürgert ( PRESTON et al. 2003). Einen Bestimmungsschlüssel für die in Deutschland kultivierten und einheimischen Muscari   - Sippen bringt ADOLPHI (1981).