Philadelphus coronarius

Essl, F. & Stöhr, O., 2006, Bemerkenswerte floristische Funde aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, Teil III, Linzer biologische Beiträge 38 (1), pp. 121-163: 147

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.4507065

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/039087F7-2C61-FF9D-01F6-FBBDFC7DF981

treatment provided by

Felipe

scientific name

Philadelphus coronarius
status

 

Philadelphus coronarius   L. (Pfeifenstrauch)

• Stadtwald im Nordteil von Mistelbach nahe Wh. Martinsklause/Mistelbach (2003; 7465/1).

Ein adulter Strauch, synanthrop; leg. OS.

• Trockengebüsch in SW-exponierter Konglomeratwand und südlich angrenzender Hangwald

50 m nordöstlich von der Wehranlage 500 m westnordwestlich vom Schloss Ulmer-

feld/Ulmerfeld (2005; 7954/4). Einige Dtzd. Pflanzen ( Tab. 6), eingebürgert; vid. FE.

Der häufig gepflanzte Pfeifenstrauch gilt in Österreich nur in der Weizklamm als einheimisch, ist aber in mehreren Bundesländern verwildert und in Oberösterreich und Salzburg lokal eingebürgert ( SCHROEDER 2004). Für Niederösterreich werden von JANCHEN (1977) mehrere verwilderte Vorkommen angeführt. Ein eingebürgertes Vorkommen aus der Erlaufschlucht bei Purgstall bringt ESSL (2005c). Dort besiedelt der Pfeifenstrauch Konglomeratfelsen und Gebüsche. Am zweiten hier angeführten Fundort in Ulmerfeld ist der Pfeifenstrauch ebenfalls eingebürgert. Er baut hier mit weiteren neophytischen Gehölzen (Syringa vulgaris, Laburnum   anagyroides) eine xerotherme Gebüschgesellschaft auf ( Tab. 5). An der oberösterreichischen Steyr besiedelt der Pfeifenstrauch Schluchtwälder in einer Konglomeratschlucht ( STEINWENDTNER 1972).