Megalopinus fulvotogatus nov.sp. (Abb. 346)
Typus material: Holotypus (): Venezuela: Aragua, Rancho Grande Biological Station, Pico Periquitos, 10 o 20’32’’N, 67 o 41’48’’W, 1100-1300m, fungusy log, 13. V. 1998, Ashe, Brooks & Hanley 009 . Paratypen: 1: ibidem, 10 o 21’0’’N, 67 o 41’0’’W, 1200-1300m, ibidem, 12. V. 1998, idem 003; 1: ibidem, 10 o 21’31’’N, 67 o 41’38’’W, 1400m, ibidem, 14. V. 1998, idem 047. HT und 1 PT im KSEM, 1 PT in cP .
Beschreibung:wiebei M. quadruplex nov.sp. (s. o.).
Länge: 3,2-3,5mm (Vorderkörperlänge: 1,9-2,0mm).
PM des HT: HW: 43; DE: 23; PW: 33; PL: 32; EW: 47; EL: 38; SL: 30.
Männchen: 11. Fühlerglied 3,6x so lang und gut 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand breit abgerundet, die Kontur klammerförmig-geschwungen. 10. Tergit fein punktuliert, mit mehreren ziemlich groben Punkten. Aedoeagus (Abb. 346).
Weibchen: Unbekannt.
Kopf nur wenig schmäler als die Elytren, Stirn grob und mässig dicht punktiert, mit 14-16 Punkten. Pronotum gut so breit wie lang, ohne vorspringende Seitenzähnchen, mit vier punktierten Querreihen/furchen, nur die (von vorn) dritte in der Mitte kurz unterbrochen. Elytren im Schulterbereich etwa um 1/3 ihrer Länge dunkelbraun, etwa das hintere Viertel bis Fünftel geschwärzt, die rötlichgelbe Querbinde im vorderen Nahtdrittel bis vorn reichend; Punktierung: 4(1)4/2(1)2; 3, 4/3, 2; 3, 2/2, 1.
Differenzial diagnose Diese neue Art gehört in den " bolivianus -Komplex" und hier zu den vergleichsweise kleinen Arten. Auch sie lässt sich von ihren Nahverwandten, z. B. von M. fulvofasciatus (L. BENICK), M. fulvomaculatus nov.sp. sicher nur durch die Untersuchung des Aedoeagus identifizieren. Ihr Aedoeagus ähnelt dem des M. fulvofasciatus sehr (vgl. Abb. 345).
Etymologie: Wegen der rötlichgelben Querbinde der Elytren nenne ich diese Art "fulvotogatus" (Lat.: rotgelb bekleidet).