Megalopinus scabripennis nov.sp. (Abb. 140, 375)

Typus material: Holotypus (): Ecuador: Napo, 3 km NW Coyuja, 2500m, 29. II. 1976, J. M. Campbell: in der CNC.

Beschreibung Glänzend, schwarzbraun bis schwarz, Elytren mit zwei Punktreihen, Elytrenzeichnung (Abb. 140), Oberfläche der Elytren nicht spiegelglatt, sondern an verschiedenen Stellen leicht uneben. Fühlerbasis hellbraun, die Keule braun. Beine rötlichbraun.

Länge: 4,2mm (Vorderkörperlänge: 2,5mm).

PM des HT: HW: 44, 5; DE: 28, 5; PW: 32, 5; PL: 32, 5; EW: 58; EL: 53; SL: 45.

Männchen: 11. Fühlerglied 4,2x so lang und 1,4x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand breit, ziemlich flach ausgerandet. 10. Tergit dicht genetzt. Aedoeagus (Abb. 375) mit auffällig gestalteten Skleriten.

Weibchen: Unbekannt.

Kopf erheblich schmäler als die Elytren, Stirn grob punktiert, mit 21 Punkten. Pronotum ohne vorspringende Seitenzähnchen, grob und dicht punktiert, nur die (von vorn) dritte punktierte Querreihe median unterbrochen. Elytren sehr gross, Zeichnung wie in Abb. 140, die hintere, dunkle Partie in ihrer Mitte breitbeulig erhoben; Punktierung: 4+1, 4/3, 6+1.

Differenzial diagnose Diese neue Art lässt sich anhand ihrer Elytrenzeichnung, der nicht ganz glatten Oberfläche der Elytren und anhand ihrer Vorderkörperpunktierung von den meisten Megalopinus unterscheiden, von ihrer Schwesterart M. coriaceipennis nov.sp. durch wenig grössere Aussenflecken der Elytren und etwas gröber punktiertes Pronotum, sicher aber nur durch den Aedoeagus.

Etymologie: Wegen ihrer rauhen Elytrenoberfläche nenne ich diese Art "scabripennis" (Lat:= mit rauhen Elytren).