Megalopinus inamatus nov.sp. (Abb. 395)

Typus material: Holotypus (): Ecuador: Napo, Sierra Azul, Hacienda Aragon, 0 o 40’0’’S, 77 o 55’0’’W, 2300m, FIT, P. Hibbs 018: im KSEM.

Beschreibung Glänzend, schwarz, Elytren überwiegend rötlichgelb, nur der Hinterrand gebräunt, mit zwei kurzen Punktreihen. Fühlerbasis rötlichbraun, Keule braun. Beine rötlichbraun.

Länge: 4,0mm (Vorderkörperlänge: 2,3mm).

PM des HT: HW: 42, 5; DE: 26; PW: 29; PL: 31; EW: 50; EL: 46; SL: 39.

Männchen: 11. Fühlerglied 3,4x so lang und nicht ganz 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand sehr flach und breit augerandet. 10. Tergit fein punktuliert und mit wenigen feinen Punkten versehen. Aedoeagus (Abb. 395) mit mehreren unterschiedlich geformten Skleriten, innen mit einer mit länglichen Zähnchen besetzten Membran.

Weibchen: Unbekannt.

Kopf deutlich schmäler als die Elytren, Stirn grob punktiert, mit 17 Punkten. Pronotum schlank, seitlich ohne Andeutung von Seitenzähnchen, weitläufig punktiert, mit vier queren Punktreihen, die (von vorn dritte) in der Mitte nach hinten umgebogen, die Punktreihen vergleichsweise flach, also nicht in tiefen Querfurchen. Elytren gross und vergleichsweise lang, nur das hintere Fünftel gebräunt; Punktierung: 3, 2/2, 4.

Differenzial diagnose:DieseneueArtähneltgestaltlichund farblich dem M. callicerus (BERNHAUER), die Elytren (des) sind aber völlig eben, weisen also weder eine Längsfurche noch Schrägstreifen in der Nahthälfte auf. Das noch unbekannte könnte – wenn man von M. callicerus schliessen darf – erheblich kürzere und schmälere Elytren besitzen.

Etymologie: Weil diese Art die Bestimmung der ähnlichen Arten weiter erschwert, nenne ich sie "inamatus" (Lat. = ungeliebt).