Megalopinus schuhi nov.sp. (Abb. 143, 348)
Typus material: Holotypus (): Peru: Junin, between Alto Anapatia & Bajo Tsitsireni, 90- 105 km SE Satipo, 800-1200m, 2. VIII. 1972, R. T. Schuh . Paratypen: 1: Ecuador: Sucumbios, Sacha Lodge, 0. 5’S, 76. 5’W, 270m, malaise trap, 21-31. X. 1994, P. Hibbs ; 1: Napo, Tiputini Res. Station, 0 o 38’S, 76 o 9’W, 220m, FIT, 5.-25. IX. 2000, Inward & Jackson. HT im AMNH, PT im NHML und im SEML .
Beschreibung Glänzend, schwarz, Elytren mit sechs rötlichen Flecken (Abb. 143; vgl. a. u.) und zwei Punktreihen. Fühlerbasis rötlichbraun, die Keule dunkelbraun. Beine rötlichbraun.
Länge: 4,0- 4,2mm (Vorderkörperlänge: 2,3-2,6mm).
PM des HT: HW: 55, 5; DE: 32; PW: 41; PL: 40; EW: 59; EL: 47; SL: 36.
Männchen: 11. Fühlerglied 4,2x so lang und fast 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand deutlich geschwungen-klammerförmig ausgerandet. 10. Tergit fein punktiert, mit mehreren mässig groben Punkten. Aedoeagus (Abb. 348), mit einem apikal ankerförmigen und mehreren schwach gebogenen Skleriten.
Weibchen: Unbekannt.
Stirn grob und mässig dicht punktiert, mit 19-20 Punkten. Pronotum etwas breiter als lang, ohne vorspringende Seitenzähnchen, grob und ziemlich dicht punktiert, mit vier ziemlich tiefen, punktierten Querfurchen, in der vorderen Mitte, unterhalb der (von vorn) zweiten Punktreihe mit weiteren Punkten. Elytren viel breiter als lang, die Flecken entweder getrennt (HT: Abb. x) oder schmal miteinander zu einer zusammenhängenden Zeichnung verbunden (PTT); Punktierung: 3(1)4/6(1)4; 5, 4/5(1)6; 4+1, 4+2/3(2)4.
Differenzial diagnose Diese neue Art unterscheidet sich von ähnlich gezeichneten Arten sicher nur durch den Aedoeagus. Von M. hibbsi nov.sp. und M. ingratus nov.sp. unterscheidet sie sich durch ihre Elytrenzeichnung, vom ersteren auch durch spärlichere Punktierung von Stirn und Pronotum, vom zweiten durch breitere Elytren, von beiden durch den Aedoeagus. Ihr Aedoeagus ähnelt auch dem des M. ornatus (WATERHOUSE) aus Peru (vgl. Abb. 21, PUTHZ 1989), das apikal ankerförmige Sklerit ist aber weniger umfangreich, anders gestaltet, auch der Innenbau anders; M. ornatus ist auch grösser und sein besitzt ein am Hinterrand asymmetrisch ausgerandetes 8. Sternit.
Etymologie: Diese neue Art ist ihrem Sammler R. T. Schuh (New York) gewidmet.