Megalopinus ingratus nov.sp. (Abb. 399)
Typus material: Holotypus (): Bolivien: La Paz, 6,0 km W Chulumani, El Paraiso, 16 o 23’61’’S, 67 o 33’19’’W, 2550m, fungus covered log, Ashe & Hanley 025: im KSEM.
Beschreibung:Glänzend,schwarz,Elytrenüberwiegendrötlichgelb,einbreiter Aussenfleck etwa im hinteren Fünftel geschwärzt, mit zwei kurzen Punktreihen. Fühlerbasis rötlichbraun, die Keule braun. Beine rötlichgelb.
Länge: 4,5mm (Vorderkörperlänge: 2,7mm).
PM des HT: HW: 53; DE: 29; PW: 38; PL: 38; EW: 63; EL: 54; SL: 45.
Männchen: 11. Fühlerglied 5,2x so lang und gut 1,3x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand breit abgerundet, in der Mitte stumpfwinklig vorgezogen. 10. Tergit ziemlich grob auf fein und flach punktuliertem Grund punktiert. Aedoeagus (Abb. 399) dem des M. hibbsi nov.sp. sehr ähnlich, das ankerförmige apikale Sklerit aber etwas anders geformt.
Weibchen: Unbekannt.
Stirn grob, mässig dicht punktiert, mit 21 Punkten. Pronotum ohne vorspringende Seitenzähnchen, im Übrigen wie bei M. hibbsi . Elytren erheblich breiter als lang, nur im hinteren Fünftel mit einem dunklen Aussenfleck, der daselbst etwa 2/3 so breit wie eine Elytre ist; bei bestimmtem Lichteinfall erscheint neben der Naht in der Hinterhälfte eine weitere, schmale Verdunkelung; Punktierung: 5, 1/2(1)4.
Differenzial diagnose Diese neue Art unterscheidet sich von M. hibbsi nov.sp. und M. schuhi nov.sp. durch andere Elytrenzeichnung und verschiedene Sexualcharaktere des.
Etymologie: Weil diese Art die Identifizierung ähnlicher Arten weiter erschwert, nenne ich sie "ingratus" (Lat. = unbeliebt).