Megalopinus hibbsi nov.sp. (Abb. 141, 309)
Typus material: Holotypus () und 1 - Paratypus: Ecuador: Sucumbios, Sacha Lodge, 0. 5’S, 76. 5’W, 270m, malaise trap, 13.-23. VI. 1994, P. Hibbs. 2 - Paratypen: Napo, Yuturi Lodge, Rio Napo, 0 o 32’54’’S, 76 o 2’18’’W, 270m, ex Xylariaceae, 30. III. 1999, R. Brooks. HT und PTT im KSEM, 2 PTT in cP.
Beschreibung Glänzend, schwarz, jede Elytre mit einer mittleren, schrägen, rötlichgelben Makel, die sich an der Naht schmal bis zum Hinterrand fortsetzt (Abb. 141), und mit zwei Punktreihen. Fühlerbasis rötlichgelb, Keule braun. Beine rötlichbraun.
Länge: 3,8-4,3mm (Vorderkörperlänge: 2,2-2,3mm).
PM des HT: HW: 52, 5; DE: 30; PW: 38; PL: 39; EW: 53; EL: 40; SL: 30.
Männchen: 11. Fühlerglied 4,2x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand sehr breit und sehr flach ausgerandet. 10. Tergit grob und dicht auf fein punktuliertem Grund punktiert. Aedoeagus (Abb. 309), u. a. mit einem auffälligen apikalen ankerförmigen Sklerit.
Weibchen: 11. Fühlerglied 3,0x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. 10. Tergit ähnlich wie beim.
Kopf wenig schmäler als die Elytren, Stirn grob und dicht punktiert, mit 24-27 Punkten. Pronotum breit, ohne vorspringende Seitenzähnchen, grob und dicht punktiert, mit vier dicht punktierten Querfurchen, hinter der (von vorn) zweiten, durchgehend punktierten Querfurche mit einem kleinen mittleren Feld von 4-5 groben Punkten. Elytren viel breiter als lang, Zeichnung s. Abb. 141; Punktierung: 5(1)3/4(1)5; 5, 3/2, 5; 4(1)3/4, 3; 5, 3/3, 4.
Differenzial diagnose Diese neue Art unterscheidet sich von ähnlichen Arten durch ihre Elytrenzeichnung, die breiten Elytren und ihre vergleichsweise dichte Vorderkörperpunktierung, von allen durch den Aedoeagus.
Etymologie: Diese neue Art ist ihrem Sammler P. Hibbs gewidmet.