Megalopinus harpaginiventris nov.sp. (Abb. 383)
Typus material: Holotypus () und 1 - Paratypus: Peru: Sierra Garavito bei Quillabamba, 1800m, Nebelwald, H. Franz (Sa 85): im NHMW.
Beschreibung:Glänzend,schwarz,Elytrenmiteinerbreiten,schrägen,rötlichgelben Makel in der Mitte und wenigen Punkten. Fühlerbasis und Beine rötlichgelb, Fühlerkeule braun.
Länge: 3,8-4,1mm (Vorderkörperlänge: 2,4mm).
PM des HT: HW: 45; DE: 27; PW: 32, 3; PL: 33, 5; EW: 52, 5; EL: 45; SL: 38.
Männchen: 11. Fühlerglied 3,5x so lang und 1,3x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 7. Sternit in der Mitte des Hinterrands mit einem langen, kräftigen, an der Spitze kurz umgebogenen Dorn, der bei Dorsalansicht nach rechts gebogen und länger ist als das 10. und 11. Fühlerglied zusammengenommen. 8. Sternit am Hinterrand mit wenig breiter Ausrandung, diese etwa 1/8 so tief wie das Sternit lang. 10. Tergit grob und ziemlich dicht auf fein punktuliertem Grund punktiert. Aedoeagus (Abb. 383).
Weibchen: 11. Fühlerglied 2,5x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. 10. Tergit ziemlich grob und wenig dicht auf fast glattem Grund punktiert.
Stirn grob und weitläufig punktiert, mit 12-14 Punkten. Pronotum ohne vorspringende Seitenzähnchen, mit vier mässig grob punktierten Querfurchen, in der Mitte breit geglättet, die (von vorn) dritte Querfurche ziemlich tief eingeschnitten, Punktierung sehr weitläufig. Elytren gut im vorderen Viertel und im hinteren Viertel dunkel, die dunkle Färbung dehnt sich in der Hinterhälfte schräg nach vorn aus und fliesst, schmal, mit der dunklen Färbung der orderhälfte der Elytren zusammen; der rötlichgelbe Fleck ist also, zumindest verwaschen, von der Naht getrennt; an seiner breitesten Stelle ist dieser Fleck etwa halb so lang wie eine Elytre; die Punktierung ist sehr spärlich: 3(1)3/3+1, 2 (HT); 2+1, 1/2+1, 2 (PT).
Differenzial diagnose Diese neue Art unterscheidet sich von den ihr ähnlichen Arten am besten durch die Sexualcharaktere des, im Übrigen durch ihre grobe, aber spärliche Stirnpunktierung, die seitlich tief eingeschnittene (von vorn) dritte Querfurche des sehr weitläufig punktierten Pronotums und die Elytrenpunktierung.
Etymologie: Wegen des eigenartigen Mitteldorns am Hinterrand des 7. Sternits des nenne ich diese neue Art "harpaginiventris" (Lat. = mit einem Enterhaken am "Bauch").