Megalopinus bicuspidiventris nov.sp. (Abb. 135, 153, 358)

Typus material: Holotypus (): Peru: Callanga (ex coll. Fauvel) . Paratypen: 1, 1: Junin Dept., Villa Oxapampa Rd., 1100m, 10 o 48‘0‘‘S, 75 o 20‘0‘‘W, fungusy log, 18. X. 1999, R. Brooks 055 ; 1, 1: Pasco Dept., Yanachaga-Chemillen National Park, 1370m, 10 o 12‘0‘‘S, 75 o 32‘0‘‘W, idem, 19. X. 1999, idem 068 ; 1, 1: Pasco Dept., Villa Rica Rd., 1475m, 10 o 47‘6‘‘S, 75 o 18‘54‘‘W, FIT, 15.-18. X. 1999, R. Brooks & D. Brzoska 030C ; Ecuador: 1: San Vicente de Huaticocha, 20 km W Loreto, 6. III. 2002, A. Kudrna. HT im IRSNB, PTT im KSEM, in coll. Janák und in cP .

Beschreibung Glänzend, schwarz, Elytren mit umfangreicher rötlichgelber Zeichnung (Abb. 135, s. a. u.) und zwei Punktreihen. Fühlerbasis und Beine rötlichgelb, Fühlerkeule braun. 10. Tergit mässig grob und mässig dicht auf fein punktuliertem Grund punktiert.

Länge: 4,0- 4,8mm (Vorderkörperlänge: 2,3-2,4mm).

PM des HT: HW: 49; DE: 29; PW: 36; PL: 36; EW: 53, 5; EL: 42, 5; SL: 34.

Männchen: 11. Fühlerglied gut 4x so lang und knapp 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 7. Sternit an den Seiten des Hinterrandes spitz, leicht nach aussen gebogen, vorgezogen, dazwischen breit ausgerandet (Abb. 153). 8. Sternit breit abgerundet, in der Hinterrandmitte ganz leicht vorgezogen. Aedoeagus (Abb. 358), unter anderen mit einem aufällig grossen, apikal dreieckig-zweispitzigem distalen Sklerit.

Weibchen: 11. Fühlerglied 2,2x so lang und 1,1x so breit wie lang.

Stirn grob und wenig dicht punktiert, mit 15-17 Punkten. Pronotum so lang wie breit, nur ganz vorn mit einem kleinen, stumpfen, leicht vortretenden Seitenzähnchen, mit vier grob punktierten Querfurchen, von denen nur die Punktierung der (von vorn) dritten in der Mitte wenig breit unterbrochen ist; Punktierung grob und ziemlich dicht. Elytren umfangreich rötlichgelb gezeichnet, beim HT "+-förmig", d. h. fast die gesamte Nahthälfte rötlichgelb, bei den PTT etwas weniger umfangreich; Punktierung: 4, 3/4(1)5 (HT); 4(2)2/3(1)4; 6(1)3/3(1)4; 4+1, 3/3, 5; 4(1)2/3, 4+1; 4(1)3/3(1)+1, 2; 4, 4/3, 3+1 (PTT).

Differenzial diagnose Diese neue Art lässt sich leicht anhand ihrer Elytrenzeichnung, der Punktierung derselben, der groben Pronotumpunktierung und der Sexualcharaktere des erkennen.

Etymologie: Wegen des apikal zweispitzigen 7. Sternits des nenne ich diese neue Art "bicuspiventris" (Lat. = mit zwei Spitzen am "Bauch").