Megalopinus irrisor nov.sp. (Abb. 357)
Typus material: Holotypus (): Panama: Darién, Cana Biological Station, Serrania de Pirre, 7 o 45’18’’N, 77 o 41’6’’W, 1100m, ex Xylariaceae, 7. VI. 1996, Ashe & Brooks 097: im KSEM.
Beschreibung:wiebei M. bicuspidiventris nov.sp., der hintere Nahtfleck jedoch nicht deutlich mit dem vorderen Seitenfleck verbunden.
Länge: 3,8mm (Vorderkörperlänge: 2,1mm).
PM des HT: HW: 45, 5; DE: 26; PW: 34, 5; PL: 33, 5; EW: 50; EL: 41; SL: 34.
Männchen: 11. Fühlerglied 4,2x so lang und gut 1,1x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 7. Sternit prinzipiell wie bei M. bicuspidiventris, die hintere Ausrandung aber viel tiefer, fast ½ so tief wie das Sternit lang, von den hinteren Aussenspitzen ist eine nach aussen gebogen, die andere gerade nach hinten gerichtet. 8. Sternit am Hinterrand flach und breit ausgerandet, in der Mitte kaum vorgezogen. 10. Tergit fein punktuliert, mit einigen feinen Punkten. Aedoeagus (Abb. 357), mit zwei starken, vorn geweihähnlich geteilten Haken.
Weibchen: Unbekannt.
Elytrenpunktierung: 2, 1/2, 4.
Differenzial diagnose Diese neue Art lässt sich von M. bicuspidiventris nov.sp., M. bispiniventris nov.sp. und M. biacuminiventris nov.sp. sicher nur durch die Sexualcharaktere des trennen.
Etymologie Weil dieser Megalopinus den oben genannten Arten täuschend ähnlich sieht, aber einen anderen Aedoeagus besitzt, nenne ich sie "irrisor" (Lat. = den Spötter).