Megalopinus pectinipenis nov.sp. (Abb. 368)

Typus material: Holotypus () und 1 - Paratypus: Bolivien: Santa Cruz: Camarapa, 28,4 km NW Yungas de Siberia, 2600 m, 17 o 49’34’’N, 64 o 41’34’’W, fungus covered log, 27. I. 1999, R. Hanley 004 . Paratypen: 1, 2: Rancho Grande Biological Station, 5 km S, 900m, 10 o 22‘0‘‘N, 67 o 41‘0‘‘W, 26. VI.-9. VII. 1994, T. Philips 018 ; 1, 2: ibidem, Portachuela Pass, 1170m, 10 o 21’N, 67 o 41’W, crustose polypore, 17. II. 1995, R. Brooks 008. HT und PTT im KSEM, PTT auch in cP .

Beschreibung wie bei M. mucroniventris (s. o.), Elytren aber mit wenigen Punkten.

Länge: 4,1-4,5mm (Vorderkörperlänge: 2,5-2,6mm).

PM des HT: HW: 47; DE: 28; PW: 35; PL: 37; EW: 61; EL: 55, 5; SL: 47.

Männchen: 11. Fühlerglied 3,1x so lang und 1,3x so breit wie das 10. Glied. 7. und 8. Sternit sowie 10. Tergit wie bei M. mucroniventris . Aedoeagus (Abb. 368), im Innern mit einem umfangreichen, seitlich gesägten Sklerit.

Weibchen: 11. Fühlerglied 2,2x so lang und fast 1,2x so breit wie das 10. Glied. 10. Tergit fein und weitläufig auf eng genetztem Grund punktiert.

Differenzial diagnose:InfastallenPunkten kaum von M. mucroniventris zu unterscheiden, die dunkle Apikalbinde der Elytren aber nicht zur Naht hin schräg und dort breiter als aussen, sondern insgesamt nur im hinteren Fünftel; Elytren ausserdem mit wenigen Punkten: 2+1/2 (HT), 3+1/2+1 (PT). Auch diese neue Art ist von den ihr ähnlichen Verwandten sicher nur durch die Untersuchung der Sexualchaktere des zu unterscheiden.

Etymologie: Wegen des kammähnlich gestalteten Innensklerit des Aedoeagus nenne ich diese Art "pectinipenis" (Lat. = "Kammpenis").