Megalopinus cornifer nov.sp. (Abb. 331)
Typus material: Holotypus (): Bolivien: La Paz, 9,4 km E Chulumani, Apa Apa Ecological Reserve, 16 o 20. 99’S, 67 o 30. 30’W, 2100-2400m, Favolus hexagonalis, 18. I. 2001, Ashe & Hanley: im KSEM.
Beschreibung Glänzend, schwarz, Elytren mit einer breiten rötlichgelben Querbinde, nur das vordere Sechstel dunkelbraun, das hintere Sechstel geschwärzt, mit wenigen Punkten. Fühler und Beine wie bei M. pectinatipenis .
Länge: 4,7mm (Vorderkörper: 2,6mm).
PM des HT: HW: 51; DE: 30; PW: 37, 5; PL: 39; EW: 63; EL: 57; SL: 48
Männchen: 11. Fühlerglied 3,3x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 7. Sternit in der Mitte des Hinterrandes mit kurzem, spitzem, dreieckigem Vorsprung. 8. Sternit am Hinterrand breit abgerundet, in der Mitte mit kleinem rundlichem Vorsprung. 10. Tergit fein punktuliert, mit mehreren mässig feinen Punkten. Aedoeagus (Abb. 331) mit zwei starken, geweihähnlichen Skleriten.
Weibchen: Unbekannt.
Kopf erheblich schmäler als die Elytren, Stirn grob punktiert, mit 21 Punkten. Pronotum länger als breit, ohne vortretende Seitenzähnchen, weitläufig punktiert, die Punktierung der beiden mittleren Querfurchen median breit unterbrochen. Elytren am Vorder- und am Hinterrand dunkel (s. o.); Punktierung: 4, -/-, 3; 2, -/-, 2.
Diese neue Art ist unter denen mit ähnlicher Färbung sicher nur mithilfe der Untersuchung der Sexualcharaktere des zu identifizieren.
Etymologie: Wegen der geweihähnlichen Hörner des Aedoeagus nenne ich diese Art "cornifer" (Lat.: gehörntragend).