Megalopinus corniculifer nov.sp. (Abb. 360)

Typus material: Holotypus (): Venezuela: Aragua, Rancho Grande Biological Station, Pico Periquitos, 10 o 21’32’’N, 67 o 41’46’’W, 1250m, FIT, Ashe, Brooks & Hanley 030: im KSEM.

Beschreibung Glänzend, schwarz, Elytren mit einer breiten mittleren rötlichgelben Querbinde und zwei Punktreihen. Fühlerbasis rötlichbraun, die Keule wenig dunkler. Beine rötlichbraun.

Länge: 3,6mm (Vorderkörperlänge: 2,0mm).

PM des HT: HW: 41,5; DE: 23; PW: 28,5; PL: 30,5; EW: 50; EL: 41,5; SL: 34.

Männchen: 11. Fühlerglied ausserordentlich lang, 5,8x so lang und fast 1,2x so breit wie das 10. Glied. Vordersternite einfach. 8. Sternit am Hinterrand kaum erkennbar flach ausgerandet. 10. Tergit genetzt, mit feinen Punkten. Aedoeagus (Abb. 360) mit mehreren hörnerähnlichen Skleriten und zahlreichen inneren Zähnen.

Weibchen: Unbekannt.

Stirn weitläufig punktiert, mit 13 Punkten. Pronotum ohne seitlich vorspringende Zähnchen, weitläufig, wenig grob punktiert, die Punktreihen der beiden mittleren Querfurchen median breit unterbrochen. An den Elytren sind die Schultern schwärzlich, die dunkle Färbung erlischt gegen die Naht, das hintere Elytrenviertel ist gebräunt/geschwärzt, der Rest rötlichgelb; Punktierung: 1,3+2/3, 4+1.

Differenzial diagnose Unter den vielen äusserlich ähnlichen Arten fällt diese neue Art durch ihr beim ausserordentlich langes 11. Fühlerglied auf.

Etymologie: Weil die Aedoeagussklerite an Hörner erinnern, nenne ich diese Art "corniculifer" (Lat. = kleine Hörner tragend).