Megalopinus wallacei nov.sp. (Abb. 164)
Typus material: Holotypus () und 3, 3 - Paratypen: Brasilien: Amazonas, Reserva Ducke, 26 km NE of Manaus, FIT, 1995-96, M. G. V. Barbosa. HT und PTT im NHML, 2 PTT in cP.
Beschreibung Glänzend, schwarz mit bräunlichem Anflug, Antennalhöcker und vorderer Stirnrand mit mehreren feinen, zerstreuten Punkten, Elytren in der Vorderhälfte mit einer rötlichgelben Querbinde, die sich im inneren Nahtdrittel nach hinten bis zum Elytrenhinterrand ausdehnt, mit mehreren Punkten am seitlichen Deckenabfall, zwei ± regelmässigen Punktreihen auf der Scheibe, mit einigen Punkten im inneren Nahtdrittel sowie einer Punktreihe an der Naht; Paratergite gelblich, 7. Tergit mit einem gelben Seitenfleck (Abb. 164), 7. Sternit seitlich mit kleinem gelbem Fleck, Abdomenspitze bräunlich. Fühler und Beine hellbraun, Fühlerkeule ebenso bis braun.
Länge: 4,0- 4,4mm (Vorderkörperlänge: 2,1-2,4mm).
PM des HT: HW: 50, 5; DE: 29; PW: 37; PL: 36; EW: 53; EL: 38, 5; SL: 30.
Männchen: 11. Fühlerglied 3,0x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied. 10. Tergit ziemlich fein, zerstreut auf eng punktuliertem Grund punktiert. Aedoeagus ähnlich dem des M. brunneiventris nov.sp. (Abb. 178), vor allem auch im Innenbau.
Weibchen: 11. Fühlerglied 2,7x so lang und 1,2x so breit wie das 10. Glied.
In nahezu allen Punkten mit M. invocatus nov.sp. übereinstimmend, das 7. Tergit jedoch anders gezeichnet, der gelbe Seitenfleck bleibt deutlich vom Hinterrand getrennt und ist kleiner.
Differenzial diagnose Vielleicht erweist sich diese Art als in die Variationsbreite des M. invocatus gehörig; dies kann aber erst nach Kenntnis umfangreicheren Material entschieden werden. Zur Unterscheidung von den ähnlichen Arten vgl. den Bestimmungsschlüssel.
Etymologie: Ich ehre mit dem Namen dieser Art Alfred Russell WALLACE (1823-1913), der, zusammen mit anderen, 1848-52 eine Brasilienexpedition unternommen hat, über die er in seinem Buch "Travels on the Amazonas " (1853) berichtet.